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Qiantu startet Produktion des Elektrosportwagens K50

Am 8. August wird die Serienversion des E-Sportwagens Qiantu K50 auf den chinesischen Markt kommen.

Auf der Messe in Peking hatte Qiantu einen großen Stand und zeigte, was auf der K50-Plattform (Mitte) alles möglich ist. | Foto: G. Soller
Auf der Messe in Peking hatte Qiantu einen großen Stand und zeigte, was auf der K50-Plattform (Mitte) alles möglich ist. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

In Peking standen die fertigen und wertig aussehenden Vorserienfahrzeuge, jetzt startet Qiantu die Produktion. Das Interieur dominieren ein 15,6-Zoll-Touchscreen und eine freistehende digitale Instrumententafel. Qiantu Motor gehört zu „CH Auto“, einem in Peking ansässigen Automobiltechnologie-Unternehmen. Die Fabrik befindet sich in Suzhou in der Provinz Jiangsu.

Aktuell rückt das Unternehmen wieder in den Fokus, auch wenn es im Vergleich zur jüngsten Welle neuer Mobilitäts-Startups bereits zu den „Etablierten“ zählt. Denn das erste Konzept des K 50 wurde bereits 2014 gezeigt. Im Laufe der Jahre wurde der K50 bereits mehrfach aktualisiert aber das Grunddesign blieb unverändert. Die Leistung liefern zwei Elektromaschinen. Jeder Motor liefert 190 PS und 290 Nm. Es gibt eine Boost-Funktion, die diese Zahlen auf 218 PS und 340 Nm erhöhen kann.

Der Elektrosportwagen soll nach NEFZ soll eine Reichweite von 380 Kilometer schaffen, bei gleichbleibender Fahrweise sollen laut Qiantu bis zu 510 Kilometer möglich sein – wobei diese „konstante Geschwindigkeit“ in China meist nur 60 km/h beträgt. Das Gewicht des Carbon-Sportlers soll 1960 Kilo betragen, mit 4634 Millimeter Länge, aber 2069 Millimeter Breite und 1253 Millimeter Höhe bietet der K50 typische Sportwagenproportionen.

Der Preis ist noch unbekannt. Man rechnet mittlerweile aber mit rund einer Million Yuan, das sind rund 125.000 Euro.  Bei den Stückzahlen plant Qiantu vorsichtig und will vom K50 zunächst „einige hundert“ verkaufen.

Was bedeutet das?

Der Qiantu-Stand in Peking war beeindruckend und die Qualität des K50 als Erstlingswerk konnte überzeugen. Was auf der gleichen (!) Plattform alles möglich ist, zeigte der Hersteller auf der Messe mit einem Kompaktwagen und einer Luxuslimousine, die vor allem durch ihr Raddesign auffiel. Mit dieser Erweiterung des Portfolios könnte man auf Stückzahlen kommen. Interessant ist hier aber der Premium-Anspruch mit sehr realistischen und kleinen Produktionszahlen.

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