PSA: 500 Ladestationen für alle Standorte

Hersteller will Mitarbeitern Zugang zu Ladeinfrastruktur bieten und errichtet an 49 Standorten in zwölf Ländern fast 500 Ladestationen, in Kooperation mit Izivia und Total EV. Projekte „Electric City“ für Rüsselsheim und Dudenhofen sowie „E-Mobility Lab Hessen“ mit zusätzlichen 500 Ladepunkten.

Mitarbeiter unter Strom: An den 49 Standorten sollen die PSA-Werker künftig ihre Fahrzeuge laden können. | Foto: Groupe PSA
Mitarbeiter unter Strom: An den 49 Standorten sollen die PSA-Werker künftig ihre Fahrzeuge laden können. | Foto: Groupe PSA
Johannes Reichel

Der Automobilhersteller Groupe PSA hat angekündigt, für seine Standorte flächendeckend eine Ladeinfrastruktur errichten zu wollen, die den Mitarbeitern den Zugang zur E-Mobilität erleichtern soll. Insgesamt will man in zwölf Ländern und 49 Standorten nahezu 500 Ladepunkte errichten, in Kooperation mit den Projektpartner Izivia und Total EV. Die Installation der Ladestationen für Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten habe bereits 2019 und soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. 365 Stationen seien bereits installiert und einsatzbereit. Sie werden nach und nach in Betrieb genommen, heißt es vom Hersteller weiter.

Speziell am Deutschland-Stammsitz der PSA-Tochter Opel in Rüsselsheim und in Dudenhofen seien zusätzlich bereits rund 500 Ladepunkte für interne Flotten und Entwicklungsfahrzeuge im Rahmen der Konsortialprojekte „Electric City Rüsselsheim“ und „E-Mobility Lab Hessen“ entstanden. Das Projekt am Stammsitz, an dem die Opel Automobile GmbH beteiligt ist, zielt darauf ab, insgesamt rund 1.300 Ladepunkte im gesamten Stadtgebiet Rüsselsheims zu installieren. Der Hersteller hat für das Projekt entsprechend Parkplatzflächen bereitgestellt, die mit 600 öffentlichen Ladepunkten ausgestattet werden. Das Konsortialprojekt E-Mobility Lab Hessen soll als eine Art Reallabor die Mobilitätssituation des Jahres 2035 in einer typischen deutschen Kleinstadt abbilden.

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