Proton Motor: Aufwärtstrend für Fuel Cell-Fertigung

Der Auftragseingang beträgt 7,3 Mio. Euro, der Umsatz des ersten Halbjahrs legte im Vergleich zum Gesamtjahr 2019 bereits um 43,1 % zu.

Innenansicht eines neuen containerbasierten Brennstoffzellensystems von Proton. (Foto: Proton Motor Fuel Cell GmbH)
Innenansicht eines neuen containerbasierten Brennstoffzellensystems von Proton. (Foto: Proton Motor Fuel Cell GmbH)
Johannes Reichel
von Claus Bünnagel

Der bayerische Brennstoffzellenspezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH verzeichnet trotz Coronapandemie im ersten Halbjahr 2020 eine deutliche Umsatzsteigerung. Betrug der Gesamtumsatz 2019 lediglich 862.000 Euro, legte er alleine in den ersten sechs Monaten des Jahres um 43,1 % auf gut 1,2 Mio. Euro zu. Proton visiert eine Vervielfachung der Erlöse aufs Gesamtjahr gerechnet von 309 % an.

Im diesjährigen Halbjahr sind u.a. Aufträge von E-Trucks Europe, Vonovia SE und Shell New Energies im Gesamtwert von 7,3 Mio. Euro eingegangen. Im Rahmen der Auslieferung des 180-kW-Brennstoffzellensystems für das Rostocker Wasserstoffkraftwerk wurde zudem mit APEX Energy Teterow ein Abkommen für zehn 100-kW-Container vereinbart. Auch für den Rail- sowie den maritimen Anwendungsbereich lassen sich neue Auftragseingänge verzeichnen.

Über die Proton Motor Fuel Cell GmbH

Die international tätige Proton Motor Fuel Cell GmbH ist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung Deutschlands Experte für Energielösungen mit Cleantech-Technologien und auf diesem Gebiet Spezialist für Brennstoffzellen. Proton Motor mit Sitz in Puchheim nahe München bietet komplette Brennstoffzellen- und Brennstoffzellen-Hybridsysteme aus eigener Fertigung – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Realisierung kundenspezifischer Lösungen. Der Fokus von Proton Motor liegt auf stationären Anwendungen wie z.B. Back-up-Power und Energiespeicherlösungen sowie auf mobilen Lösungen wie etwa Back-to-Base-Anwendungen. Das Produktportfolio umfasst Basisbrennstoffzellen-, Standardkomplett- und maßgefertigte Systeme. Im September 2019 wurde durch Inbetriebnahme der neuen automatisierten Fertigungsanlage die Serienproduktion gestartet.

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