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Power2Drive: Enercharge erhöht auf 500 kW

Österreichischer Anbieter zeigt eine Ladesäule, die bis zu 500 kW Leistung ermöglichen könnte und insbesondere auch für Ladeparks mit Lkw und Busfrequentierung geeignet sein soll.

Da geht noch mehr: Noch gibt es kaum Fahrzeuge dafür, aber die Ladetechnologie geht schon mal in die Vorleistung, etwa bei Enercharge mit bis zu 500 kW Ladeleistung. | Foto: J. Reichel
Da geht noch mehr: Noch gibt es kaum Fahrzeuge dafür, aber die Ladetechnologie geht schon mal in die Vorleistung, etwa bei Enercharge mit bis zu 500 kW Ladeleistung. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der österreichische Ladeinfrastrukturanbieter Enercharge hat auf der Messe erstmals eine Ladesäule präsentiert, die eine Leistung von 500 kW bei 1000 Volt ermöglichen soll. Die Anlage richte sich direkt an professionelle Betreiber von Ladeparks, in denen künftig eventuell auch Busse oder Lkw Strom tanken würden. Solche Ladeparkt zählen zum Portfolio des Kooperationspartners und Energiekonzerns Enercon, der passend einen standardisierten "E-Ladepark" zeigte. Von dem dem Konzept E-Charger 600 entsteht derzeit ein Pilotladepark in Nordhausen in Kooperation mit inTraSol und den Stadtwerken Nordhausen. Im Idealfall sollen E-Fahrzeuge der kommenden Generationen binnen zehn Minuten Energie für 400 Kilometer reichweiten zapfen können.

An der Anlage können an vier kompakt bauenden Ultra-Schnellladesäulen jeweils Ladeleistungen bis zu 350 kW abgerufen werden. Neben der hohen Leistung der Säulen selbst, die durch ein Container-basiertes Wechselrichtersystem mit optionalem Batteriepufferspeicher ermöglicht wird, führt der Kötschach-Mauthener Anbieter die Direktbezahlung an der Säule per NFC-Gerät oder Giro-, respektive Kreditkarte mit Pin-Eingabe als Alleinstellung ins Feld. Außerdem zeichnen sich die Geräte durch ein 15,6-Zoll-Frontfarbdispplay aus, auf das auch Werbeschaltungen eingespielt werden können. Die 3,5 Meter langen Ladekabel verfügen über CCS-Anschlüsse sowie einen CHAdeMO-Stecker. Für den Betreiben sollen mit dem Gerät zudem keine Backend-Kosten anfallen, was die Rentabilität erhöhe, so der Kötschacher Anbieter.

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