Porsche Digital erwirbt Minderheitsbeteiligung am israelischen Start-up-Anagog

Das 2010 gegründete Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv ist auf die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) im Mobilitätskontext spezialisiert.

Anagog soll Porsche bei der Digitalisierung unterstützen. | Foto: Porsche
Anagog soll Porsche bei der Digitalisierung unterstützen. | Foto: Porsche
Gregor Soller

Anagog beschäftigt aktuell rund 30 Mitarbeiter und ist auf die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) spezialisiert. Die von Anagog programmierte und patentierte Software soll es ermöglichen, Kundenverhalten in bestimmten Situationen besser zu verstehen und zu antizipieren. Eine konkrete Anwendung wären zum Beispiel intellligente Parkoptionen. Die Technologie von Anagog wird in Smartphone-Anwendungen integriert und aktuell in mehr als 100 verschiedenen Apps weltweit genutzt. Die Datenanalyse erfolgt direkt auf dem mobilen Endgerät und verzichtet damit auf einen Transfer der Nutzerdaten in die Cloud oder auf externe Server. So wird sichergestellt, dass Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten behalten und trotzdem von kontextbezogenen Dienstleistungen profitieren, wie Anagog-CEO Ofer Tziperman erklärt.

Was bedeutet das?

Porsche und Anagog wollen neue und innovative Ideen entwickeln, um Kunden bestmögliche Mobilitätslösungen anbieten zu können. „Digitale Erfahrungen werden immer wichtiger und können vor allem auch im Kontext neuer Mobilitätsdienstleistungen sinnvoll eingesetzt werden“, sagt Anagog-CEO Ofer Tziperman. Was etwas klingt wie eine vorsichtige Antwort auf eine Frage, die bisher vielleicht gar nicht allzu viele Porsche-Kunden gestellt haben.
 

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