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Porsche beteiligt sich an weiterer Finanzierungsrunde von Rimac

Porsche investiert weiter in Rimac und beteiligt sich an einer Serie D-Finanzierungsrunde des kroatischen Technologiekonzerns.

Lutz Meschke glaubt an die Marke Rimac, die zusammen mit Bugatti den Hyper-Luxusarm von Porsche bildet und Technik entwickelt. | Foto: Porsche
Lutz Meschke glaubt an die Marke Rimac, die zusammen mit Bugatti den Hyper-Luxusarm von Porsche bildet und Technik entwickelt. | Foto: Porsche
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Gregor Soller

Porsche geht den nächsten Schritt mit Rimac: Das Gesamtvolumen dieser D-Runde liegt insgesamt bei 500 Millionen Euro, Porsche investiert eine zweistellige Millionensumme. Dazu kommen viele weitere neue Investoren. Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Mitglied des Vorstands für Finanzen und IT, erklärt dazu:

„Wir waren bereits 2018 vom Potential des Unternehmens überzeugt und freuen uns, dass wir mit unserem Engagement zum Fortschritt und heutigen Erfolg beitragen konnten.“

Porsche hatte 2018 erstmals in Rimac investiert und seine Anteile sukzessive aufgestockt. Meschke ergänzt:

„Mit neuen Investoren an Bord baut Rimac seine Position in der Elektromobilität weiter aus und wird damit zu einem noch stärkeren Partner für Porsche."



Die neue Finanzierungsrunde wird angeführt vom Softbank Vision Fund 2. Interessant: Als weiterer neuer Investor aus dem Finanzsektor ist Goldman Sachs Asset Management dabei. Nach der Transaktion hält Porsche weiterhin rund 20 Prozent an der Rimac Group. Firmengründer und CEO Mate Rimac bleibt der Gesellschafter mit den meisten Anteilen. Rimac-Gründer und –Ceo Mate Rimac freut sich:

„Wir haben ehrgeizige Wachstumspläne für die nächsten Jahre und sind stolz auf die Unterstützung durch bedeutende neue und bestehende Investoren, die an unsere Vision glauben.“

Das frische Kapital will die Rimac Group in die Erweiterung der Produktion für Großserienprojekte investieren. Außerdem sollen alleine in diesem Jahr 700 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden.

Was bedeutet das?

Die Rimac Group ist mittlerweile weltweit als aufstrebendes Unternehmen im Bereich elektrifizierter Fahrzeugtechnologie bekannt. Die Tochtergesellschaft Rimac Technology konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Hochleistungskomponenten für Elektrofahrzeuge wie Batterien und E-Achsen. Die aktuelle Finanzierungsrunde soll die Entwicklung von Rimac Technology zu einem langfristigen Tier-1-Technologiepartner für globale Automobilhersteller vorantreiben. Im November 2021 schlossen Porsche und Rimac die Gründung eines Joint Ventures zwischen der Hypercar-Sparte von Rimac – Rimac Automobili – und Bugatti Automobiles erfolgreich ab. Unter dem Dach des neuen Unternehmens agieren die Marken Bugatti und Rimac Automobili weiterhin als eigenständige Marken und Hersteller. Womit der VW-Konzern mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: Er hat Zugang zu Rimac-High-Tech und hat so zur Not eine Exit-Strategie für Bugatti.  

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