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Polit-Besuch bei Brose E-Bike: Das Pedelec als Booster der Verkehrswende

Hoher Besuch bei Brose E-Bike in Berlin-Moabit: Die Politiker wollten sich ein Bild machen, welche Potenziale Pedelecs für die Mobilitätswende und -wirtschaft bieten. Brose plädiert für Tempo 32 bei Pedelecs.

Ankunft am Brose-Werk (v.l.): Mathias Stein (SPD), Susanne Menge (Grüne), Johannes Wagner (Grüne), Henning Rehbaum (CDU), Anke Schäffner (Leiterin Politik & Interessenvertretung beim ZIV), Matthias Gastel (Grüne), Swantje Michaelsen (Grüne), Burkhard Stork (Geschäftsführer ZIV) und der renommierte Fahrrad-Journalist Gunnar Fehlau. | Foto: ZIV/Dirk Deckbar Photographie
Ankunft am Brose-Werk (v.l.): Mathias Stein (SPD), Susanne Menge (Grüne), Johannes Wagner (Grüne), Henning Rehbaum (CDU), Anke Schäffner (Leiterin Politik & Interessenvertretung beim ZIV), Matthias Gastel (Grüne), Swantje Michaelsen (Grüne), Burkhard Stork (Geschäftsführer ZIV) und der renommierte Fahrrad-Journalist Gunnar Fehlau. | Foto: ZIV/Dirk Deckbar Photographie
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Johannes Reichel

Wegweisende Diskussion über die Zukunft der deutschen E-Bike-Industrie bei Brose E-Bike in Berlin: Sechs Bundestagsmitglieder verschiedener Fraktionen unternahmen eine sechs Kilometer lange Radtour vom Reichstagsgebäude zum Brose Werk in Moabit, um Einblicke in die innovativen Entwicklungs- und Produktionsbereiche des Unternehmens zu erhalten.

Die Politiker wurden während einer Führung mit den Systemen der Bike-Sparte vertraut gemacht, bestehend aus nahtlos kombinierbaren Antrieben, Akkus und Displays. Besonderes Augenmerk galt dem Remanufacturing-Programm des Unternehmens, bei dem Teile aus defekten Antrieben zu nahezu neuen Motoren ohne Qualitätsnachteile zusammengesetzt werden. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur erhebliche Kostenersparnisse für die Kunden, sondern trägt auch zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei.

Alle einig: Mehr Anreize für E-Bikes und Fahrräder nötig - aber wie

In der anschließenden Diskussion waren sich alle einig: Es müssen mehr Anreize für die die Nutzung von E-Bikes und Fahrrädern geschaffen werden – vor allem in Stadtgebieten. Arno Vers, Leiter Entwicklung E-Bike-System bei Brose, plädierte dabei für den Ausbau sicherer Radwege und eine einheitliche maximale Geschwindigkeit von 32 km/h für Pedelecs um das Verkehrsmittel für Alltagspendler attraktiver zu machen. Auch der Aufbau einer Infrastruktur aus sicheren Abstellplätzen war Thema.

„Der heutige Austausch war wichtig und hat beiden Seiten viele neue Erkenntnisse gebracht. Wir freuen uns, den politischen Entscheidungsträgern anschaulich vermitteln zu können, wie wichtig unsere zukunftsorientierten Produkte made in Germany für nachhaltige Fortbewegung sind“, meint Vers.

Den Besuch hatte der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zusammen mit dem Parlamentskreis Fahrrad des Bundestags organisiert.

„Auch heute bei Brose konnten wir den Vertreter:innen unseres Parlaments wieder einmal sehr konkret und lebendig die Innovationskraft und das Potenzial des Fahrrades und E-Bikes als innovatives, zukunftsgewandtes und nachhaltiges Produkt für Freizeit, Sport und Alltagsmobilität vermitteln", ergänzte Anke Schäffner, Leiterin Politik und Interessenvertretung des ZIV.

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