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PolisMobility 2024: Mobilität in der Stadt ganz neu gedacht

Die PolisMobility hat sich in ihrer 2024er-Ausgabe gefunden: Sie adressiert die Frage, wie man Mobilität für eine lebenswerte, nachhaltige Stadt von morgen gestaltet – und bot Antworten dazu an.

Die PolisMobility hat sich als Messe der Mobilitätswende im urbanen Raum gefunden. | Foto: Polis Mobility
Die PolisMobility hat sich als Messe der Mobilitätswende im urbanen Raum gefunden. | Foto: Polis Mobility
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Gregor Soller

Die Polis Mobility groovt sich mehr und mehr in die Rolle der Stadtentwicklungsmesse ein – und zog trotzdem wieder neue Player wie den Logistiker Dachser. 2024 diskutierten 150 Aussteller und Partner sowie rund 200 Speakerinnen und Speaker neue Produkte, Konzepte und Lösungen rund um die Mobilität der Zukunft.

Kommunen können ein großer Treiber der Mobilitätswende sein

Der erste Tag der widmete sich dem zentralen Thema der Antriebs- und Energiewende im urbanen Raum sowie der kommunalen Mobilitätswende. Nach der offiziellen Eröffnung durch Oliver Frese, dem Geschäftsführer der Kölnmesse, und Prof. Dr. Johannes Busmann setzte der Autor und Journalist Friedemann Karig mit seiner Keynote „Von der Wende erzählen“ gedanklich den Rahmen für die kommenden Tage. Anschließend zeigte Vanessa Cann, KI-Entrepreneurin und Vorstandsmitglied im KI Bundesverband, in ihrer Keynote auf, wie Generative KI unser Leben und Arbeiten verändert.

Am Nachmittag besuchte zudem NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur die PolisMobility und diskutierte auf einem Panel von Handwerk.NRW und der Handwerkskammer zu Köln zum Thema „Handwerk und Industrie als Ermöglicher der Antriebs- und Energiewende“. Daneben sorgten viele weitere Diskussionsrunden für einen lebhaften Austausch, auch zu künftigen Rollen und Geschäftsmodellen der OEMs und kommunalen Handlungsstrategien. Immer wieder wichtig ist aber der Austausch auf Live-Messen. Das sieht auch Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW so:

„Die PolisMobility hat auch 2024 wieder gezeigt, dass eine zentrale Plattform wie diese für die Mobilitätswende absolut gewinnbringend ist. Der persönliche Austausch mit alten Bekannten und neuen Gesichtern liefert viele wichtige Impulse für unsere Arbeit. Für die AGFS NRW ist die polisMOBILITY ein wichtiger Partner bei der Gestaltung der Verkehrswende.“

Interessant: Tag zwei setzte andere Schwerpunkte

Am zweiten Tag stand neben der kommunalen Mobilitätswende der ÖPNV und die Stärkung des Umweltverbundes im Mittelpunkt. Passend dazu stellten sich im Rahmen des „Call for Best Practices“ zahlreiche kommunale Best-Practice-Projekte vor und teilten in Kurzvorträgen ihre Erfahrungen. Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärte:

„Die Verkehrswende ist für unsere Städte mehr als nur eine Herausforderung; sie ist eine notwendige Transformation. Mit der Schirmherrschaft der PolisMobility unterstützen wir den Austausch zur Mobilität der Zukunft, um unsere urbanen Räume nachhaltig zu gestalten.“

Bereits zum zweiten Mal richtete die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW) den AGFS-Kongress im Rahmen der polisMOBILITY aus. Auch Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte mittags die Dialogplattform und sprach anschließend auf dem AGFS-Kongress.

Am Nachmittag stand dann die Innovationskraft von Start-ups im Fokus: Beim Start-up-Pitch präsentierten fünf Jungunternehmen ihre visionären Konzepte und Ideen für die Mobilität von morgen. Namowo und Senf.app holten den Sieg und wurden auf der Bühne geehrt. 

Highlight des Tages war sicher die Verleihung des Deutschen Fahrradpreises 2024. Prämiert wurden die Projekte „Smart, vernetzt und grün – integrierte Radverkehrsplanung in Frankenberg“, „Beratungsstelle B+R: fachliche Unterstützung und Prozessbegleitung“ und „BiciBus-Deutschland“. Die Maus, bekannt aus „die Sendung mit der Maus“, erhielt die Auszeichnung als „fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ und nahm sie gemeinsam mit Reporter André Gatzke entgegen.

Auch für Dachser war es am Ende ein Gewinn, wie Stefan Hohm, Chief Development Officer (CDO) erklärte:

„Wir stehen vor der großen Aufgabe, den Wandel zu einer nachhaltigeren Logistik aktiv zu gestalten. Aufgrund der Komplexität und der Vielfalt an Herausforderungen sind dafür neue Wege der Zusammenarbeit notwendig. Die PolisMobility ist für uns eine gute Gelegenheit, unsere Lösungsansätze zu zeigen und zu diskutieren sowie mit Partnern ins Gespräch zu kommen.“

 

Was bedeutet das?

Die Polis hat ihren Platz gefunden: Als Messe für den urbanen Mobilitätswandel. Im Juni 2025 geht es weiter!

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