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Polestar: Wieder weniger relative CO2-Emissionen pro verkauftem Fahrzeug

Polestar positioniert sich stark mit dem Thema CO2: Im dritten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht werden wieder alle Initiativen und Leistungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung beschrieben, die relativen CO2-Emissionen konnte man wieder reduzieren.

Schnellere Modelle und schnellere CO2-Reduktion: Die BST-230-Edition des Polestar 2 trägt nicht direkt zur CO2-Reduktion bei. Hier helfen eher die einmotorigen Modelle. | Foto: Polestar
Schnellere Modelle und schnellere CO2-Reduktion: Die BST-230-Edition des Polestar 2 trägt nicht direkt zur CO2-Reduktion bei. Hier helfen eher die einmotorigen Modelle. | Foto: Polestar
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Gregor Soller

Mit Rekorden und CO2-Ausstoß ist das so eine Sache: Denn wenn man mit knapp 51.500 Autos so viele Modelle produziert hat, wie nie zuvor (plus achtzig Prozent gegenüber 2021!), erzeugt man damit natürlich auch so viel CO2 wie nie zuvor. Weshalb Polestar hier auf die relativen CO2e-Emissionen pro verkauftem Fahrzeug verweist und die seien im Vergleich zu 2021 um acht Prozent gesunken, gegenüber 2020um 13 Prozent.

Jedes Jahr mehr Verkäufe und weniger CO2-Emissionen pro verkauftem Fahrzeug

Dies sei das zweite Jahr in Folge, in dem man ein schnelles Wachstum mit einer Verringerung der Emissionen verbindet. Damit sei Polestar auf dem besten Weg, sein Ziel, die relativen Emissionen bis 2030 zu halbieren, zu erreichen. Die jüngsten Reduktionen lassen sich laut dem Unternehmen auf mehrere Faktoren zurückführen, wie geringere durchschnittliche Transporte, hohe Verkaufszahlen in Märkten mit größerem Anteil erneuerbarer Energie in den Stromnetzen, aber auch laufende Aktualisierungen, die innerhalb der Fahrzeugprogramme vorangetrieben werden.

Mehr einmotorige Modelle reduzieren den CO2-Ausstoß

Ein Beispiel sei der Wechsel des Zulieferers von Alu für die Räder und Batterieträger des Polestar 2: Der Wechsel zu einer mit Wasserkraft betriebenen Schmelze habe zu einer Verringerung von 1,2 Tonnen (!) CO2 pro Fahrzeug geführt. Weitere Faktoren seien das Werk, in dem der Polestar 2 gebaut wird, das jetzt zu 100 Prozent mit erneuerbarem Strom betrieben werde, sowie ein diversifiziertes Produktportfolio mit einem größeren Anteil an Ein-Motor-Fahrzeugen, die bei der Produktion einen geringeren Energiebedarf haben. Fredrika Klarén, Nachhaltigkeitschefin bei Polestar, erklärt:

„Wir machen unsere Emissionen sichtbar. Indem wir jedes Detail messen und hinterfragen, können wir den richtigen Kurs halten. Elektrifizierung allein reicht nicht aus und reine Elektroautohersteller wie Polestar haben noch eine Menge Arbeit vor sich. Wir konzentrieren uns unverändert darauf, die Emissionen in unserer Lieferkette zu reduzieren.“

Auch am „sozialen“ Fußabdruck wird gearbeitet

Neben ihrem ökologischen Fußabdruck aus der Produktion hinterließen Elektrofahrzeuge auch einen sozialen Fußabdruck, so Polestar. Man verwende Blockchain, um Risikomaterialien bis zur Mine zurückzuverfolgen und soziale und ökologische Risiken in komplexen Lieferketten zu minimieren. Die Rückverfolgbarkeit von Materialien werde jetzt auf Kobalt, Glimmer, Lithium, Nickel sowie Leder und Wolle ausgeweitet.

Dem Projekt Polestar 0, das darauf abzielt, bis 2030 „ein wirklich klimaneutrales Auto“ zu entwickeln, hätten sich inzwischen mehr als 20 führende Akteure aus verschiedenen Branchen angeschlossen, so Polestar. Sie alle konzentrierten sich darauf, Lösungen zur Vermeidung von CO2e zu finden und Prozesse zu überdenken, anstatt sich auf „irreführende“ Kompensationsprogramme zu verlassen.

Was bedeutet das?

Polestar hat sich neben Design das Thema CO2 auf die Fahnen geschrieben und berichtet entsprechend jährlich über seine Fortschritte: Bis 2030 möchte man CO2-neutral arbeiten, was ein ehrgeiziges Ziel ist.

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