Polestar Precept kommt 2024 als Polestar 5

Mittlerweile sickern weitere News zum neuen Polestar-Modell durch: es könnte in den USA gebaut werden und 2024 als Polestar 5 auf den Markt kommen.

Knackiges E-Coupé: Der geplante Polestar 5. | Foto: Polestar
Knackiges E-Coupé: Der geplante Polestar 5. | Foto: Polestar
Gregor Soller

Mit der Studie „Precept“ entfernte sich Polestar optisch schon stark von Volvo – was die Weiterentwicklung des Exterieurs bestätigt: Das neue Modell kommt nach dem zuletzt veröffentlichten Video noch rundlicher und knackiger daher mit teils deutlichen Unterschieden zum ersten Entwurf. Polestar verspricht einen „elektrischen, viertürigen Performance-GT“, der eine Alternative zu Audi e-tron GT und Co. sein könnte.

Trotzdem wolle man die wichtigsten Säulen der Marke weiter stärken: Design, Nachhaltigkeit, Technologie und Leistung. Dabei ist das Modell aber ein Schlüsselfahrzeug zur weiteren Eigenständigkeit der Marke: Dabei sieht man eine zunehmend rundliche und muskulöse Designsprache, die bereits im SUV Polestar 3 zu erkennen sei, das bereits 2022 auf den Markt kommen wird.

Die technischen Daten des Polestar 5 wurden bisher nicht verraten – auch nicht, inwieweit sich das Fahrzeug Komponenten und die Basis mit künftigen Volvo-Modellen teilen wird. Auf der Plattform aber einen V90-Kombi-Nachfolger zu etablieren, wäre ein Leichtes. Doch vor dem „5“ kommt das große SUV „3“, das wiederum mit dem neuen Volvo XC 90 verwandt sein dürfte, bevor das SUV-Coupé Polestar 4 preislich unter dem Polestar 3 kommt, das, einen breiteren Markt ansprechen soll und wiederum mit dem nächsten Volvo XC 60 verwandt ein könnte.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Was bedeutet das?

Polestar hält sich mit konkreten Aussagen noch bedeckt, hat aber einige scharfe Pfeile im Köcher – von denen sich auch je entsprechende Volvo (und weitere Geely-Modelle) ableiten lassen. Man darf gespannt sein, ob Polestar mit den neuen Plattformen auch neue Ideen zu den Konzepten und Innenräumen hat – und zur eigenen Positionierung, die (noch) dezent nebelig zwischen Tesla und Volvo liegt.

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