Polestar-Interview: „Alle Emissionen schon in der Lieferkette eliminieren“

Die Geely-Tochter will bis 2030 ein „klimaneutrales Auto“ entwickeln. Fredrika Klarén, Leiterin Nach­haltigkeit bei der schwedischen Elektroautomarke, erklärt im Interview mit VM-Schwesterzeitschrift LOGISTIK HEUTE, was das in Sachen Supply Chain bedeutet.

 

„Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen“: Fredrika Klarén, Leiterin Nachhaltigkeit bei Polestar. (Foto: Polestar)
„Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen“: Fredrika Klarén, Leiterin Nachhaltigkeit bei Polestar. (Foto: Polestar)
Johannes Reichel
von Matthias Pieringer

Die schwedische Elektromarke Polestar hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 ein „klimaneutrales Auto“ zu entwickeln. „Bisher hat sich noch kein anderer Hersteller der Herausforderung gestellt, ein wirklich klimaneutrales Auto zu bauen, ohne sich auf Kompensationsmaßnahmen Dritter zu verlassen“, sagt Fredrika Klarén, die bei Polestar den Bereich Nachhaltigkeit leitet, im Interview mit LOGISTIK HEUTE.

Es sei üblich, so Klarén, „dass Unternehmen ihre CO2-Emissionen ausgleichen, indem sie zum Beispiel Bäume pflanzen, um ihre Ziele zu erreichen. Unser Ziel ist es, alle Emissionen bereits in der Lieferkette zu eliminieren. Anstatt das Problem auf andere zu verlagern, wollen wir die Arbeit selbst erledigen und technologische Innovationen nutzen, um unsere Prozesse zu verbessern.“

Im Interview mit LOGISTIK HEUTE erläutert die Expertin, wieso Transparenz in der Supply Chain einen unabdingbaren Eckpfeiler in der ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie des Automobilunternehmens darstellt. Außerdem berichtet Fredrika Klarén, welche Ziele Polestar durch die Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Anbieter Circulor erreichten möchte. Das komplette Interview lesen Sie in LOGISTIK HEUTE 9/2021. Die Ausgabe ist am 15. September erschienen.

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