Polestar 5 kommt mit bis zu 884 PS

Beim Goodwood Festival of Speed dreht der Polestar 5 erste Runden vor Publikum

Beim Goodwood Festival of Speed dreht der Polestar erste Runden. | Foto: Polestar
Beim Goodwood Festival of Speed dreht der Polestar erste Runden. | Foto: Polestar
Gregor Soller

Aus der Studie Polestar Precept wird künftig der Polestar 5 – ein fünftüriger GT, der klar auf Taycan und Co. zielt und bis zu 884 PS leisten soll – bei rund 3,1 Meter Radstand. Die Serie orientiert sich sehr stark an der Studie Precept – allerdings baut das Dach minimal höher und es wird konventionelle Türen geben. Laut Pete Allen, dem Chef des Entwicklungszentrums, soll der Polestar 5 nicht weniger sein als die Blaupause bei Design, Technologie und Nachhaltigkeit künftig ganz vorn mitzufahren. Das Serienauto soll zugleich aber „einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität“ ein.

Sportwagen-like: Das geklebte Chassis

Neu ist die fertigung, die entfernt an Lotus und Supersportwagen erinnert: Der Polestar 5 soll ein geklebtes selbsttragendes Alu-Spaceframe-Chassis besitzen, das deutlich verwindungssteifer und leichter ausfallen soll als herkömmliche Konstruktionen. Auch hier scheint sich Polestar (wie auch Lotus und LEVC) einen Alleingang im Geely-Konzern gönnen zu dürfen: Denn laut Gregor Hembrough, dem US-Chef von Polestar sollen die anderen Marken auf die Spaceframe-Basis keinen Zugriff haben.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Beim Goodwood Festival of Speed vom 23. bis 26. Juni 2022 gönnt man einem getarnten Prototypen ersten Auslauf, wozu man einige Demoläufe schnelle Runden über die britischen Hügel plant, zumal auch an der Abstimmung Briten beteiligt sein erden.

Was bedeutet das?

Mit dem Polestar 5 schlägt die Marke ein ganz neues Kapitel auf: das Modell wird High-Tech und sehr stark sein und zielt eher ins Luxus- als ins Premiumsegment – womit man auch einen größeren Abstand zu Volvo herstellen kann.

Printer Friendly, PDF & Email