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Polen will ab 2023 E-Autos fertigen

Das Unternehmen ElectroMobility soll eine eigene polnische Elektroautomarke und rund 3.000 Stellen schaffen.

Ein Konsortium polnischer Energieanbieter steht hinter der künftigen Elektroauto-Marke. | Foto: Electromobility Poland SA
Ein Konsortium polnischer Energieanbieter steht hinter der künftigen Elektroauto-Marke. | Foto: Electromobility Poland SA
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Gregor Soller

Die Entwicklung der Elektromobilität ist auch in Polen gesetzt und Teil einer Wachstumsstrategie. Bis 2025 sollen rund eine Million Elektroautos auf Polens Straßen fahren. Davon möchte sich das Land eine Scheibe abschneiden und gründete einen eigenen Autohersteller: ElectroMobility wird von vier polnischen Energieunternehmen - Enea, Energa, PGE und Tauron - getragen, an denen wiederum die Regierung einen maßgeblichen Anteil hat. Dazu sollen rund 466 Millionen Euro in die Herstellung von E-Fahrzeugen investiert werden. Aktuell seien bis zu 17 mögliche Standorte im Gespräch, sagte dazu der Firmenchef von ElectroMobility Poland, Piotr Zaremba, der polnischen Nachrichtenagentur PAP:

„Wir werden die Massenproduktion polnischer Elektroautos Ende 2022 oder Anfang 2023 starten."

Der Bau der Fabrik dürfte laut Zarembas bis zu drei Jahre dauern. Man wolle mit rund 100.000 Wagen jährlich starten, die Kapazität ist auf 200.000 Autos ausgelegt.  Dabei sollen bis zu 3000 Stellen geschaffen werden, zumal man auch eine Zuliefererindustrie mit etablieren möchte: Denn auch sämtliche benötigten Bauteile sollen soweit wie möglich aus Polen kommen.

Was bedeutet das?

Der Antrieb Polens ist löblich, wenn auch national getrieben: Polen verfügt bereits über eine starke Fahrzeugindustrie, doch die Eigentümer sind praktisch ausschließlich Nicht-polnische Unternehmen

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