Peugeot führt Fahrzeugdiagnose per Videocheck ein

Der Videocheck soll für mehr Transparenz zwischen Werkstatt und Kunde sorgen.

Der Videocheck soll für mehr Transparenz sorgen. | Foto: Peugeot
Der Videocheck soll für mehr Transparenz sorgen. | Foto: Peugeot
Gregor Soller

Noch immer ist Transparenz ein Thema in manchen Werkstätten. Das will Peugeot per Digitalisierung respektive Videoaufzeichnung ändern: Ist der Kunde während der Fahrzeuginspektion nicht anwesend, dokumentieren die Mechaniker eventuell gefundene Mängel per Video. Der Fahrzeughalter erhält dann die Aufzeichnung – inklusive einer Kostenkalkulation und soll somit die volle Kontrolle über alle Arbeiten am Auto haben. Steffen Raschig, Geschäftsführer Peugeot Deutschland, erklärt dazu:

„Durch das digitale Zeitalter ergeben sich für unsere Werkstätten neue Möglichkeiten: Mit dem Videocheck, einer neuen Methode der Schadensaufnahme und -weitergabe per Video, möchten wir die Kommunikation zwischen Servicebetrieben und Verbrauchern erleichtern und das Vertrauen zwischen ihnen langfristig stärken.“

Der Kunde kann entscheiden, ob er bei der Direktannahme zur Wartung anwesend sein möchte. Kann der Kunde nicht dabei sein und der Mechaniker entdeckt einen Mangel, filmt er diesen und erklärt im Video, wo genau das Problem liegt und wie es behoben werden kann. Zudem kann das System auch zur digitalen Auftragserweiterung genutzt werden. Wird nach erfolgter Direktannahme bei der Diagnose in der Werkstatt ein weiterer Befund festgestellt, kann dieser per Videocheck dokumentiert werden. Anschließend sendet die Werkstatt dem Kunden per SMS oder E-Mail einen Link zu dem Video sowie einen Kostenvoranschlag für die Reparatur. Mit Hilfe der Aufzeichnung entscheidet der Fahrzeughalter dann, ob der Mechaniker die Reparatur durchführen soll.

Was bedeutet das?

Im Idealfall soll der Kunde immer einen kompletten Überblick zu allen Arbeiten am Auto behalten. Zudem sollte er sich durch die schnelle und transparente Kommunikation eventuelle zusätzliche Besuche des Servicebetriebs sparen können, was vor allem für Flotten und deren manager eine zusätzliche Erleichterung wäre.
 

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