Peugeot 508 PSE: Der König der Hybrid-Löwen

Schnell und sparsam soll die Topvariante des Peugeot 508 sein, bei der ein Turbo-Benziner von zwei E-Motoren unterstützt wird und im Zyklus ein "2,0-Liter-Auto" darstellt, das 42 Kilometer rein elektrisch fährt.

Doppeltes Flottchen: Als Kombi und Limousine will der 508 PSE hohe Performance mit niedrigem Verbrauch darstellen - wenn man denn brav den Akku lädt. | Foto: PSA
Doppeltes Flottchen: Als Kombi und Limousine will der 508 PSE hohe Performance mit niedrigem Verbrauch darstellen - wenn man denn brav den Akku lädt. | Foto: PSA
Johannes Reichel

Peugeot hat ein neues Topmodell des 508 vorgestellt und setzt bei dem Plug-in-Hybriden auf eine Kombination aus Verbrenner und zwei Elektromotoren, um hohe Performance mit relativ niedrigem Verbrauch zu realisieren. Nach dem WLTP-Zyklus soll das 360 PS starke Topmodell 508 PSE, das als Limousine und Kombi verfügbar ist, lediglich 2,0 l/100 km verbrauchen, was nur 46 g CO2/km entspräche. Rein elektrisch kann sich der Top-Löwe nach WLTP immerhin 42 Kilometer fortbewegen. Quasi vom Start weg sollen die 520 Nm Drehmoment verfügbar sein, die im Allradmodus an alle vier Räder verteilt werden. Nötigenfalls beschleunigt die Topvariante der Baureihe in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, der Zwischenspurt von 80 bis 120 km/h soll in nur drei Sekunden absolviert sein. Die Höchstgeschwindigkeit lässt der Hersteller allerdings bis 250 km/h zu, was den Verbrauch deutlich in die Höhe treiben dürfte.

Auch das Fahrwerk und die Bremsen wurden dem sportiven Charakter der Hybrid-Limousine angepasst mit Tieferlegung, Spurverbreiterung sowie großeren Bremsscheiben in 20-Zoll-Rädern. Der häufige Gebrauch des Elektromodus wird vom Hersteller mit einem allerdings optionalen 7,4 kWh-AC-Bordlader unterstützt, mit dessen Hilfe der Lithium-Ionen-Akku an einer öffentlichen 22-kW-Ladesäule binnen 1:45 Minuten wieder geladen sein soll. An der Haushaltssteckdose dauert es sieben Stunden, an einer Wallbox mit 3,7 kW vier Stunden. Die Energiespeicher und die Elektromotoren sind dabei so verbaut, dass sie das Platzangebot und das Kofferraumvolumen, zumindest über dem Ladeboden, nicht beeinträchtigen.

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