Paxster: Pin AG und Urban Cargo liefern leicht und elektrisch

Die PIN AG und Urban Cargo starten in den großformatigen Einsatz mit den vierrädrigen LEVs, die neben hoher Zuverlässigkeit, Wendigkeit und simpler Ladetechnik mit kleinen Kosten punkten sollen.

Emissionsfrei am Ku-Damm: 20 Paxster-LEV liefern in der Berliner City. | Foto: Ökoflitzer
Emissionsfrei am Ku-Damm: 20 Paxster-LEV liefern in der Berliner City. | Foto: Ökoflitzer
Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Die Berliner PIN AG und das Berliner Logistikunternehmen Urban Cargo haben jetzt für ihre Auslieferungen in der Hauptstadt die Distribution von Sendungen mit dem leichten Elektrofahrzeug vom Typ Paxster gestartet. Von den weltweit 2.500 Paxstern sind nun 20 im Großraum Berlin unterwegs. „In Berlin setzen wir auf emissionsfreie und auf die speziellen Anforderungen der Brief- und Warenlogistik zugeschnittene Fahrzeuge, die sehr gut im Handling und sicher für unsere Mitarbeiter*innen sind. Der Paxster ist ein echter Benchmark und dazu noch ein knuffiger Hingucker!“ wirbt Bernd Fricke, Vorstand der PIN AG.

Zudem könne man über die Nutzung von E-Fahrzeugen mit der PIN AG Standardsendungen, Einschreiben, Bücher- und Warensendungen bundesweit zu 100 Prozent CO2-neutral versenden. Aus Sicht von Roland Prejawa, Geschäftsführer von Urban Cargo sind die leichten Elektro-Transporter wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit, der ausgereiften Technik und dem Wetterschutz eine sinnvolle Ergänzung der Flotte. Die Fahrer schätzten neben der guten Ladekapazität auch die Agilität der Mikro Fahrzeuge. Als "White-Label"-Logistik-Dienstleister fokussiert Urban Cargo ausschließlich auf innovative, attraktive, CO₂-freie Trabsportmittel wie Leichtfahrzeuge und E-Cargobikes.

Deutschland-Vertrieb über Ökoflitzer

In Deutschland werden die Paxster durch die Firma Ökoflitzer vertrieben. Der Hersteller verweist auf verschiedene Forschungsprojekte und die zahlreichen täglichen Einsätze, in denen der Paxster in Zustellgebieten mit lockerer Bebauung um bis zu zwölf Prozent schneller waren als konventionelle Transporter. Die Fahrzeuge sollen aber auch durch niedrige Unterhaltskosten überzeugen. Vor allem die für Verschleiß anfälligen Bauteile, wie zum Beispiel Kupplung, Abgasanlage oder Türscharniere seien hier gar nicht vorhanden. Auch die Ladetechnik gestaltet sich einfach, denn die Batterie kann an einer normalen 230 V Steckdose aufgeladen werden.

„Gerade die Zuverlässigkeit des Akkus hat uns an den zurückliegenden eiskalten Februar-Tagen sehr begeistert", erklärt Roland Prejawa.

Für die Ausnutzung der maximalen Reichweite von 100 Kilometer werden ca. 8-10 kWh zum vollständigen Laden der Batterie benötigt, was wiederum niedrige Betriebskosten zur Folge hat. Bernd Fricke ergänzt, dass die ersten beiden Exemplare des leichten E-Mobils bei der PIN AG bereits seit Ende 2016 im Einsatz seien und problemlos ihren Dienst verrichteten. Der Service, Wartung und andere Arbeiten am Fahrzeug werden darüber hinaus als Vorort-Service beim Kunden durchgeführt.

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