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Paris 2018: Valeo zeigt 48-Volt-Technik und autonomes Fahren mit Serienprodukten

Der französische Zulieferer geht nächste Schritte Richtung 48-Volt-Technik, auch für Plug-In-Hybride, zeigt einen Prototyp für autonomes Fahren und neue Ansätze zur Überprüfung der Luftqualität.

Hoher Besuch: Präsident Macron informierte sich bei Valeo über die neuesten Techniken. | Foto: Valeo
Hoher Besuch: Präsident Macron informierte sich bei Valeo über die neuesten Techniken. | Foto: Valeo
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Gregor Soller

Paris ist immer auch Bühne für Zulieferer. Beispiel Valeo: Dort war Frankreichs Präsident Emanuel Macron zu Gast, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren, die der Zulieferer für die nächsten Jahre plant. Dabei hat sich Valeo genau neben Navya positioniert – das französische Unternehmen, das weltweit schon autonome Shuttles im Testbetrieb laufen hat. Und das kam nicht von ungefähr: Denn Valeo feierte das Weltdebüt seines autonomen „Drive4U“ Demo-Fahrzeuges, das auf den Straßen von Paris unterwegs war. Das Besondere dabei: Das Auto ist ausschließlich mit Ultraschallsensoren, Kameras, Laserscannern und Radargeräten ausgestattet, die bereits von Valeo produziert werden. All die Daten werden in einem Hochleistungsrechner zusammengeführt und ausgewertet. Außerdem soll die Technologie alle von den Sensoren gesammelten Informationen zu verwalten und aus den komplexen Szenarien zu lernen, denen Sie in der Stadt begegnet. Laut Valeo kann Drive4U bereits eine viele Fahrsituationen in urbanen Umgebungen bewältigen, darunter ungeteilte Straßen, Kreuzungen, Ampeln, Tunnel und sogar Straßen ohne Markierungen. Drive4U kann auch mit Radfahrern und Fußgängern umgehen. Deutlich günstiger und greifbarer ist im Vergleich die 48V-Technik, um Elektrofahrzeuge deutlich erschwinglicher zu machen, sowie der Elektro-Urban-Prototyp, der mit einem 48V-Valeo-Motor angetrieben wird. Der Prototyp gibt einen Einblick, wie erschwingliche Stadtfahrzeuge von morgen aussehen könnten, die genau die richtige Größe für Ihren Verwendungszweck haben. Er kann 100 km/h erreichen, hat 150 Kilometer Reichweite und emittiert kein CO2. Valeo präsentiert auch das weltweit erste 48V-Plug-in-Hybrid-Fahrzeug.

Aber auch das Gesamtpaket mit Infrastruktur hat Valeo im Blick, da sich die Nutzungsmuster ändern und digitale Werkzeuge Zugang zu neuen Möglichkeiten geben, sich zu bewegen. Ein Beispiel dafür ist die Echtzeitkarte der Luftqualität in Paris, ein Projekt in Partnerschaft mit ARIA Technologies. Eine Flotte von rund zwanzig Fahrzeugen, die mit Valeo-Sensoren ausgestattet sind, wird durch Paris fahren, um den Stand von sechs Schadstoffen in Echtzeit zu messen. Durch genaue Informationen über die Luftqualität an einem bestimmten Ort soll es laut Valeo möglich sein, maßgeschneiderte Routen zu generieren, um Spitzen der Umweltverschmutzung zu vermeiden, oder Verschmutzungs-Kontrollsysteme in Autos zu aktivieren.

Was bedeutet das?

Valeo geht konkrete Schritte Richtung Elektrifizierung, Luftqualität und autonomes Fahren.

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