Ottobahn: Futuristisches Design für das autonome Kabinenverkehrssystem

Das Design-Studio NVGTR präsentiert zusammen mit ihrem Kooperationspartner Ottobahn den ersten neuen Design-Prototypen der Kabinen.

Neues Design für die Kabinen der Ottobahn vom Münchner Designbüro NVGTR.| Foto: NVGTR
Neues Design für die Kabinen der Ottobahn vom Münchner Designbüro NVGTR.| Foto: NVGTR
Thomas Kanzler

Bei der Ottobahn handelt es sich um ein an Schienen geführtes System mit hängenden Tansporteinheiten für Personen und Güter, die in einer Höhe zwischen fünf und zehn Metern über den Straßen entlangführen werden. Die autonom fahrenden Kabinen können von den Nutzern mittels einer App gerufen werden und bringen sie zum gewünschten Zielort – ganz ohne Umsteigen. Auf dem Greentech Festival wurde der Prototyp nun erstmals einem internationalen Expertenkreis vorgestellt.

„Mit der Ottobahn wird ein ikonisches wie nachhaltiges Raumerlebnis in der Stadt offeriert, dass so im öffentlichen Nahverkehr bisher nicht denkbar war", so Dominik Meier, einer der drei Partner bei NVGTR.

Ottobahn startet mit dem Design-Release nun in die nächste Entwicklungsstufe ihres urbanen und internationalen Verkehrsangebots. Das schwebende Schienennahverkehrs-System, das auf Abruf einzelne Fahrzeugkapseln, als multimodales Serviceangebot in die städtische Mobilitätsinfrastruktur einbindet, schafft durch seine Auswahl an individuellen und Mehrpersoneneinheiten, ein ganz neues Reiseerlebnis. Modulare Innenraumlösungen bieten dabei Angebote, Leistungen und Services, die so bisher noch nicht im öffentlichen Verkehr erfahrbar waren. Die aufgeständerte Schieneninfrastruktur fungiert als bewachsene, grüne Ader in der Stadt sowie gleichzeitig als Energiekollektor für den Betrieb der Fahrzeuge selbst.

Die Designer von NVGTR agieren mit ihren Services hierbei als Design Lead global. Das Future Mobility-Team rund um Dominik Meier, Dirk Licht und Christian Jurke wird die gestalterische Entwicklung aller Elemente verantworten und die Marke, die Fahrzeuge, die Innenräume sowie die Infrastruktur kreieren. Bis zur Markteinführung werden sie diese außerdem für verschiedene Betreiber weltweit gestalten und betreuen.

Was bedeutet das?

Seit unserem letzten Bericht über das Transportsystem und den bevorstehenden Bau der Teststrecke ist viel passiert. Das Kabinensystem lässt sich schnell verwirklichen und kombiniert die bewährte Rad - Schiene Technik mit der Aufzugstechnik. Wir sind gespannt auf die ersten Testfahrten auf dem Gelände in Taufkirchen bei München.

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