Opel zeigt Bild des neuen Mokka

Der zweite Opel Mokka wird kompakter und vom Start weg elektrisch kommen

Die Proportionen erinnern stark an den DS 3 Crossback. | Foto: Opel
Die Proportionen erinnern stark an den DS 3 Crossback. | Foto: Opel
Gregor Soller

Optisch erinnert der noch in Blättern getarnte Mokka an eine Kreuzung aus DS 3 Crossback und Opel Corsa. Womit auch schon die neue Basis genannt wäre, die das Auto nutzen dürfte: Die PSA-CMP-Plattform, die Verbrenner und Stromer kann. Und da der DS 3 Crossback E-Tense ein Fronttriebler ist, wird das auch der elektrische Mokka werden, dem vorsorglich schon mal das „X“, das bei Opel für die Allradler steht, wieder entfernt wurde.

Aktuell dreht der veropelte Crossback seine letzten Testrunden und wird laut Opel „auf Herz und Nieren geprüft, abgestimmt und validiert“. Die Produktion soll im vierten Quartal 2020 starten. Die fertigen Serienfahrzeuge werden laut Opel dann Anfang 2021 zu den Kunden rollen – rein elektrisch oder als Verbrenner!

Ebenfalls bereits sichtbar unter der grün-schwarzen Folie sind die knackigen Proportionen mit den kurzen Karosserieüberhängen, die ebenfalls vom DS 3 Crossback bekannt sind. Optisch soll der neue Mokka sich aber massiv unterscheiden: Denn die nächste Mokka-Generation soll einmal mehr „deutsche Ingenieurskunst mit einer klaren, schnörkellosen Formensprache“ verbinden. Dazu werden Fahrer und Passagiere im Innenraum eine voll digitale Umgebung genießen können. Die Opel-Designer achteten dabei auf die Reduzierung aufs Wesentliche.

Opel CEO Michael Lohscheller erklärt dazu: „Über zweieinhalb Jahre habe ich die Entwicklung desneuen Mokka eng begleitet und bin sehr stolz auf diesen neuen Opel – der von Anfang an elektrisch sein wird! Ich kann versprechen: Der Mokka wird eines der spannendsten Autos in unserer langen Geschichte! Diese zweite Generation zeigt alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht. Sie wird die Sicht auf unsere Marke verändern. Noch haben unsere Ingenieure wichtige Arbeiten vor sich, aber ich freue mich darauf, den neuen Mokka schon bald präsentieren zu können.“

Was bedeutet das?

PSA muss aufpassen, dass man die Baureihen hinsichtlich der Proportionen nicht zu nah aneinander bringt. Man mag viel Geld sparen, wenn der Rohbau des DS9 eine lange Chinaversion des Peugeot 508 ist oder der Mokka seinen Unterbau über weite Strecken mit dem DS 3 Crossback teilt – wenn die Proportionen aber so nah beieinander liegen, steigt die Verwechslungsgefahr – denn der neue Mokka sieht dem DS 3 Crossback mal viel ähnlicher als seinem aufrechteren und mit Allrad lieferbaren Vorgänger, der deutlich mehr Offroader als nur Großstadt-SUV war.

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