Opel-Stromer: Ladevielfalt mit bis zu 100 kW bei DC

Kunden können die Akkus aller Modelle (Corsa-e, Mokka-e, Combo-e Life, Zafira e-Life, Combo-e Cargo und Vovaro-e) an DC-Säulen mit bis zu 100 kW laden.

Auch der kompakte Corsa-e kann mit bis zu 100 kW DC geladen werden. | Foto: Opel
Auch der kompakte Corsa-e kann mit bis zu 100 kW DC geladen werden. | Foto: Opel
Gregor Soller

Neben der Aufnahme von Gleichstrom – der direkt, also ohne Konvertierung in die Batterie geladen wird – können Opel-Fahrer alternativ dank der 7,4- oder 11 kW-Onboard-Charger auch ein- und dreiphasigen Wechselstrom laden. Und dies unabhängig von der Fahrzeugklasse. So sind jederzeit lange Touren bei kurzen Standzeiten möglich. Die 50 kWh-Batterien von Corsa-e und Mokka-e lassen sich mit 100 kW Gleichstrom in gerade einmal 30 Minuten per Schnellladung bis zu 80 Prozent wieder auffüllen.

Darüber hinaus sind die batterie-elektrischen Opel-Modelle auch auf alle Ladeoptionen vom einphasigen bis zum dreiphasigen Laden mit 11 kW Wechselstrom vorbereitet – via Wall Box genauso wie per Kabel für die Haushaltssteckdose. Und der „Universal Charger“ lässt sich an nahezu alle ländertypischen Steckdosen bis hin zum Drehstromanschluss sowie an öffentliche Ladesäulen andocken. Dabei setzt Opel auf die hochwertigen, zertifizierten Geräte von Juice Technology. Das mobile Ladegerät vereint mit verschiedenen Adaptern die Funktionen von „Mode-2-“ und „Mode-3-Kabeln“ sowie einer Wall Box in einem Gerät. Damit ist der „Universal Charger“ ideal für Kunden, die ihr Auto normalerweise über Nacht daheim laden, aber auch gelegentlich längere Fahrten zurücklegen wollen und dann unterwegs nachladen müssen.

Opel Connect rechnet die Reichweite aus

Um die Fahrt noch entspannter zu gestalten, bieten OpelConnect, die myOpel App und die Mobilitätsmarke Free2Move spezielle Lösungen für Elektrofahrzeuge an. So lassen sich beispielsweise über die myOpel App Reichweite und Ladestatus abrufen sowie der Ladezeitpunkt an der Wall Box zuhause programmieren.

Als weiteres Komfortplus können die Kunden ganz bequem von der Couch aus per Smartphone mit der myOpel App den Fahrzeuginnenraum vortemperieren. Und die auf Wunsch verfügbare „Charge My Car“-Funktion der Free2Move App ermöglicht unterwegs die Nutzung von Hunderttausenden Ladepunkten europaweit.

Was bedeutet das?

Opel hat für seine Modelle ein umfassendes Ladepaket geschnürt. Mittlerweile können alle Modelle bis zu 100 kW DC laden, was bei den 50-kWh-Akkus noch ausreicht. Für Fernstrecken braucht es allerdings größere Akkus und mehr Ladeleistung: Perspektivisch minimal 150 kW, für die Vans eher bis zu 350 kW – doch das ist noch Zukunftsmusik. Doch hinter den Kulissen ist Stellantis dran.

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