Opel Mokka: Weiter als Verbrenner, neu als reiner Stromer

Mit zwei Benzinern und einem Diesel startet das Kompakt-SUV in den Markt. Die spannendste Version, der E-Antrieb, lässt noch etwas warten.

Drei Mokka, bitte: Der Kompakt-SUV oder Crossover kommt als Benziner, Diesel und später als Elektrovariante. | Foto: Opel
Drei Mokka, bitte: Der Kompakt-SUV oder Crossover kommt als Benziner, Diesel und später als Elektrovariante. | Foto: Opel
Johannes Reichel

Opel hat das Line-up des neuen Mokka bekanntgegeben, der nach dem Vorbild des Peugeot 2008 auf der gleichen CMP-Basis sowohl als Verbrenner mit Diesel- und Benzinmotoren, wie auch als reine Elektro-Variante an den Start geht. Während man sich aber in Sachen Stromer noch bedeckt hält, der mit dem E-Antriebspackage von PSA (100 kW Leistung, 50 kWh-Akku, bis 100 kW DC-Ladung) zu einem späteren Zeitpunkt kommt, erfolgt der Launch des 4,15-Meter-Kompakt-SUV mit zwei Versionen des 1,2-Liter-Turbo-Benziners mit 100 und 130 PS (205/230 Nm), der zwischen 3,8 und 4,8 l/100 km im NEFZ verbrauchen soll. Sparsamer läuft der ebenfalls nach Euro 6d homologierte 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS (250 Nm), der sich mit 3,8 l/100 km begnügen soll.

In Sachen Fahrerassistenz fährt man auf zeitgemäßem Niveau: Der Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung ist ab einer Geschwindigkeit von mehr als 5 km/h aktiv. Einem Warnton und Signal Fahrerinfodisplay folgt bei Bedarf der Bremseingriff bis hin zur Notfallbremsung. Unter 30 km/h kann das System das Fahrzeug bis zum Stillstand bringen, darüber wird die Geschwindigkeit reduziert und der Fahrer muss selbst aktiv bremsen. Der Automatische Geschwindigkeits-Assistent ACC (Adaptive Cruise Control) hält auf Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Dazu nutzt das zwischen 30 und 180 km/h aktive System Kamera und Radarsensoren. In Kombination mit Automatikgetriebe verfügt das System über eine Stop & Go-Funktion, die das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen kann.

Bei der Konnektivität bedient man sich ebenfalls aus dem PSA-Baukasten. Wireless Charging ist selbstverständlich wie Carplay und Android Auto sowie Sprachsteuerung. Schon das Basis-Radio BT verfügt über ein volldigitales 7-Zoll-Fahrerinfodisplay und ebenso wie Multimedia Radio und Multimedia Navi über einen 7-Zoll-Farb-Touchscreen. Das Top-System Multimedia Navi Pro bietet einen hochauflösenden 10-Zoll-Farb-Touchscreen, das Fahrerinfodisplay erstreckt sich in dieser Kombination über 12 Zoll. Die Monitore sind in das neue Panel integriert und zum Fahrer hin positioniert. Der Service OpelConnect bietet zudem eine direkte Verbindung zu Pannenhilfe und Notruf. Werden die Gurtstraffer oder Airbags ausgelöst, setzt das System automatisch einen Notruf ab. Mittels Live Navigation3 lassen sich Verkehrsereignisse in Echtzeit erfassen und Staus dynamisch umfahren.

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