Opel GSe: Astra als sportiver Teilzeitstromer

Opel belebt sein berühmtes Kürzel wieder - und lässt die Katze aus dem Sack: Bei den sportiven Modellen handelt es sich allerdings nicht um reine Stromer, sondern um die PHEV-Topversionen des Astra.

Doppeltes Flottchen: Hinter dem Kürzel GSe verbergen sich zwei Plug-in-Hybride Top-Antrieb. | Foto: Opel
Doppeltes Flottchen: Hinter dem Kürzel GSe verbergen sich zwei Plug-in-Hybride Top-Antrieb. | Foto: Opel
Johannes Reichel

Nach der Ankündigung der Stellantis-Tochter Opel, das frühere Kürzel seiner Spormodelle GSe elektrisch wiederzubeleben, hat man jetzt erste Bilder der neuen GSe-Modelle präsentiert. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um den Astra GSe und den neuen Astra Sports Tourer GSe mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Der Kompaktklasse-Kombi und ‑Fünftürer soll eine Balance aus Fahrkomfort und sportivem Handling mit Verantwortung kombinieren, so der Hersteller.

„Der neue Astra GSe und der neue Astra Sports Tourer GSe sind perfekt, um unsere neue sportliche Submarke einzuführen und mit Leben zu füllen. Zugleich setzen wir auch mit diesen Modellen konsequent unsere Strategie fort, bis 2028 zur vollelektrischen Marke in Europa zu werden“, befindet Opel-Chef Florian Huettl.

Dafür sorgt in den Plug-in-Hybriden eine Systemleistung des bekannten Turbobenziners mit der Synchron-E-Maschine von 165 kW/225 PS und ein maximales Drehmoment von kräftigen 360 Newtonmeter. Der offizielle WLTP-Kraftstoffverbrauch liegt dann bei 1,1 bis 1,2 l/100 km, die CO2-Emission 26-25 g/km.

Im Astra-Vergleich sollen die GSe-Modelle noch agiler und präziser ausgelegt sein. Lenkung, Federung und Bremsen sind modifiziert. Zu den sportiveren Fahreigenschaften trägt ein spezielles, 10 Millimeter tiefergelegtes Chassis bei, das Opel in den neuen Astra GSe-Modellen verbaut, die Lenkung ist ebenfalls sportlich abgestimmt. Die speziellen Federn und Öldruckstoßdämpfer der Vorder- und Hinterradaufhängung sollen nicht nur dynamisches, sondern auch komfortables Fahren sicherstellen, dank der sogenannten FSD-Technologie (Frequency Selective Damping) von KONI. Die Dämpfer richten die jeweils benötigte Dämpfkraft an der Bewegungsfrequenz des Fahrzeugs aus. Genau darauf ist auch das ESP bei den GSe-Modellen eingestellt: Das elektronische Stabilitätsprogramm greift entsprechend später ein, sodass GSe-Fahrer noch dynamischer unterwegs sein können. Auch das Interieur trägt mit sportiven Elementen dem Anspruch der Submarke Rechnung.

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