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Ohne Alfa-Beteiligung: Elektro-Renn-Giulia mit 500 kW

Die Mailänder Renn- und Tuningschmiede Romeo Ferraris bringt eine E-Giulia in der ETCR-Serie. Dafür bauen sie den Alfa auf einen 500 kW-Elektroantrieb um.

Romeo Ferraris fährt mit einer E-Giulia ECTR. | Foto: Romeo Ferraris
Romeo Ferraris fährt mit einer E-Giulia ECTR. | Foto: Romeo Ferraris
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Gregor Soller

671 PS leistet die E-Giulia, mit der Romeo Ferraris in die neue Elektro-Tourenwagen-Serie ETCR starten will. Damit treten die Italiener gegen den Hyundai Veloster N und Cupra an – wobei diese Teams je von den Werken gefördert werden. Erfahrung im Rennwagen-Bau haben die Italiener bereits mit anderen Alfa- und Fiat-Modellen gesammelt: In der TCR-Serie tritt man bereits mit einer Giulietta an. Die ECTR plant auch große Chancengleichheit: Akku, Getriebe und Motor sowie einige weitere Komponenten schreiben die Regularien der ECTR fest. Wie man das alles dann in ein Chassis konstruiert, ist Sache der Rennteams. Als Basis muss ein heckgetriebenes viertüriges Auto dienen. Auch die Akkukapazität ist limitiert: 65 kWh müssen reichen und dürfen bis zu 300 kW Dauer- respektive 500 kW Spitzenleistung mit Energie versorgen. 2020 soll die ETCR dezent mit vier Rennen starten, geplant ist aber eine steigende Zahl von Events in den dann folgenden Jahren.

Was bedeutet das?

Seat respektive Cupra war als erstes Feuer und Flamme für die ECTR, jetzt kam noch Hyundai dazu. Auch Alfa Romeo hätte hier eine tolle Chance gehabt, mit einigermaßen überschaubarem Budget wieder Rennsport zu betreiben – allein: FCA scheint selbst dafür viel zu klamm zu sein. Umso lobenswerter das Engagement von Romeo Ferraris.  

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