Offenbach stellt 17 weitere E-Busse in Dienst

Bis Ende des Jahres sollen 36 der 87 OVB-Stadtbusse über batterieelektrischen Antrieb verfügen.

Offenbach setzt auf den Solaris Urbino electric in Solo- und Gelenkausführung. (Foto: OVB)
Offenbach setzt auf den Solaris Urbino electric in Solo- und Gelenkausführung. (Foto: OVB)
Johannes Reichel
von Claus Bünnagel

Zu den sieben E-Bussen, die seit dem Fahrplanwechsel Ende 2020 bei den Offenbacher Verkehrs-Betrieben (OVB) im Einsatz sind, kommen jetzt weitere 17 hinzu. Sie sollen ab 3. Mai nach und nach zugelassen werden und im Laufe der nächsten Wochen auf den Linien 104, 105, 106, 107 und 108 fahren. Bis Ende des Jahres sollen es 36 sein. Mehr als 40 % der 87 Stadtbusse werden dann bereits batterieelektrisch angetrieben. 

Saubere Öffis: Imagekampagne geht einher

Die neuen, im Stadtbild auffälligen Solaris-Urbino-Busse werden ein Jahr lang mit einer umfassenden Imagekampagne beworben. Das reicht vom Bekleben der Fahrzeuge über Plakatwerbung und Anzeigen in den Medien über Flyer und Infos an den Haltestellen ebenso wie auf den großen Displays in den Bussen bis hin zu Presse- und Social-Media-Veröffentlichungen. Hinzu kommt eine teils interaktive Webseite mit 3D-Technologie und wechselnden Mitmachaktionen wie zuletzt einer digitalen Ostereiersuche in einem virtuellen Elektrobus, der bei dieser Gelegenheit gleich seine Premiere feierte.

Besucher der Seite können diesen 3D-E-Bus auch weiterhin von außen wie von innen bei einem virtuellen Rundgang erkunden. Verschiedene Hotspots warten darauf, angeklickt zu werden und erläutern dann Technik und Ausstattung – von der Ladung über den Stromabnehmer auf dem Dach und dem akustischen Fußgängerwarnsystem über die zusätzliche hintere Tür zum schnelleren Fahrgastwechsel bis zu den USB-Steckdosen im Wageninnern und der regelbaren grünen Ambient-Light-Innenbeleuchtung.

"E-Bus fahren soll Spaß machen und das gute Gefühl vermitteln, mit einem sauberen Verkehrsmittel unterwegs zu sein", erklärt OVB-Geschäftsführerin Anja Georgi.

Gerade in Zeiten der Pandemie gelte es, Fahrgäste für den ÖPNV zurückzugewinnen, den Menschen die neue E-Bus-Technik nahezubringen und mit ihnen gemeinsam einen Schritt in die Zukunft der Mobilität zu unternehmen. Dank der FFP2-Maskenpflicht, so Stadträtin Sabine Groß, der täglichen Reinigung und Desinfektion des Fahrgastraums und der neuen antiviralen Filter, mit denen alle E-Busse nachgerüstet würden, bestehe in den Fahrzeugen kein erhöhtes Infektionsrisiko. 

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