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Österreichische Post: Zustellung in Salzburg ab 2024 komplett emissionsfrei

Mehr als 3.000 E-Fahrzeuge rollen bereits für die Österreichische Post durch die Straßen – über 120 weitere sollen für die Stadt Salzburg folgen, damit dort bis Anfang 2024 vollständig CO2-frei zugestellt werden kann.

Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, mit Harald Preuner, Bürgermeister der Stadt Salzburg (Foto: Stadt Salzburg/Rocio Escabosa)
Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, mit Harald Preuner, Bürgermeister der Stadt Salzburg (Foto: Stadt Salzburg/Rocio Escabosa)
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Redaktion (allg.)
von Anna Barbara Brüggmann

Eigenen Angaben zufolge geht die Österreichische Post einen Schritt weiter in Richtung Dekarbonisierung: In Salzburg soll die Zustellflotte Anfang 2024 vollständig auf E-Mobilität umgestellt werden. Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, erklärt:

„In der Stadt Salzburg befinden wir uns mitten in der Umsetzung, bis Anfang 2024 werden wir die komplette Ladeinfrastruktur errichten und 120 zusätzliche E-Fahrzeuge in Betrieb nehmen. Insgesamt investieren wir in Salzburg rund 6,6 Millionen Euro, um alle Pakete, Briefe, Werbesendungen und Printmedien völlig emissionsfrei zuzustellen.“

Dem Unternehmen zufolge wurde bereits mit der Umrüstung begonnen: In zwei Zustellbasen in Salzburg sowie einer in Thalgau, knapp 20 Kilometer von der Österreichischen Landeshauptstadt entfernt, sollen in den nächsten Monaten mehr als 110 Ladestationen für die E-Flotte installiert werden.

Über 120 neue E-Fahrzeuge werden im Jahr 2023 für die Zustellung in Salzburg angeschafft, bis zum Jahresende sollen damit über 220 E-Fahrzeuge in der Landeshauptstadt sowie im Umland im Einsatz sein.

Die Zustellung von Briefen, Werbesendungen und Printmedien erfolge über zwei Zustellbasen im Stadtgebiet, die Paketzustellung aus dem Logistikzentrum in Thalgau. Nach abgeschlossenem Ausbau sind dann rund 100 Zustellerinnen und Zusteller in der Stadt Salzburg zu Fuß, mit E-Bikes, E-Mopeds oder E-Transportern unterwegs, so der Plan.

Der Plan: Landesweite CO2-freie Zustellung bis 2030

Laut eigener Aussage betreibt die Österreichische Post mit über 3.000 E-Fahrzeugen, darunter circa 1.200 E-Bikes, E-Lastenräder, E-Mopeds und E-Trikes sowie fast 1.900 E-Transporter, aktuell die größte E-Flotte des Landes. Bis spätestens 2030 möchte der Dienstleister damit in ganz Österreich alle Pakete, Briefe, Printmedien und Werbesendungen emissionsfrei zustellen.

Seit Februar 2022 würden nur noch E-Fahrzeuge für die Zustellung angeschafft, jährlich sollen nun rund 1.000 weitere E-Fahrzeuge folgen, heißt es. Der benötigte Strom werde zum Teil selbst produziert.

 

Österreichweit wurden 13 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 4,3 Megawatt peak (MWp) errichtet. Weitere 4,5 MWp befänden sich in Realisierung und der Ausbau von weiteren 9 MWp sei bereits vorgesehen. Die Photovoltaikanlage des Logistikzentrums Salzburg-Thalgau beispielsweise erziele eine Leistung von fast 400 Kilowatt peak (kWp). Zugekauft werde nur grüner Strom aus Österreich, konstatiert das Unternehmen.

Was bedeutet das?

Erst der Grünstrom macht die Flotte wirklich grün. Aber genau so kann die CO2-Neutralstellung der Zustellung klappen!

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