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Numbat: Startschuss für flächendeckendes HPC-Laden bei Feneberg

Das Cleantech-Start-up nimmt die ersten Akku-HPC-Lader auf den Parkflächen des Lebensmitteleinzelhändlers in Betrieb. 600 sollen in ganz Deutschland noch 2023 entstehen.

Startschuss fürs Schnellladen: Bei Feneberg ging der erste Powerbank-HPC-Lader in Betrieb. 600 sollen in ganz Deutschland folgen. | Foto: Numbat
Startschuss fürs Schnellladen: Bei Feneberg ging der erste Powerbank-HPC-Lader in Betrieb. 600 sollen in ganz Deutschland folgen. | Foto: Numbat
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Johannes Reichel

Das Kemptener Clean-Tech-Start-up Numbat hat hat auf den Parkplätzen der Feneberg Lebensmittel GmbH die ersten Powerbank-Ultraschnelllader in Betrieb genommen. In Kooperation mit der regionalen Supermarktkette Feneberg, AÜW und die Allgäuer Zeitung verkündete man zugleich den Auftakt zu einem flächendeckenden Schnellladenetz im Allgäu . Ende Januar werden voraussichtlich 23 Filialen des familiengeführten Lebensmittlers mit der Schnellladeinfrastruktur ausgestattet sein. Bis Ende Juni sollen insgesamt an bis zu 50 Standorten sogenannte Numbats entstehen. Für das Jungunternehmen geht es dann im 2. Quartal 2023 an die Umsetzung von 1.000 Ladepunkten mit der Lebensmittelkette tegut und weiteren Kunden wie z. B. Tankstellen und Autohäusern.

Christof Feneberg, Geschäftsführer bei Feneberg, erinnert sich noch an sein erstes Treffen mit den Gründern von Numbat, Dr.-Ing. Maximilian Wegener und Martin Schall. Er hatte sich im Lauf der Jahre schon einige Konzepte im Bereich Schnellladeinfrastruktur angesehen, war bisher jedoch nicht überzeugt, berichtet er, bis diese beiden Jungunternehmer ihre Idee unterbreiteten. 

Mix aus Powerbank und Ladesäule

Das System stellt eine Kombination aus Ultra-Schnellladesäule und Batteriespeicher dar, sorgt auf den Parkplätzen der Filialen mit einer Ladeleistung von 300 kW für das erste flächendeckende Schnellladenetz in einer ländlichen Region in Deutschland. Die Schnellladesäule ist mit zwei Ladepunkten ausgestattet, bei gleichzeitiger Verwendung können jeweils bis zu 150 kW abgerufen werden. Die öffentlich zugänglichen Numbats soll Kundinnen und Kunden auf Parkplätzen des Lebensmitteleinzelhandels einen echten Mehrwert bieten, weil neben dem Einkauf das E-Auto geladen werden und Schnellladen so in den Alltag integriert werden kann, werben die Kemptener für ihr Konzept.

Auch das Anbieter-Unternehmen, in diesem Fall Feneberg, profitiert von den Vorteilen, die der Batteriespeicher mit sich bringt. Er kann verschiedene Energiemanagementthemen übernehmen und so den Eigenverbrauch optimieren. Geladen wird mit 100 Prozent Ökostrom von AllgäuStrom oder mit von den Filialen über PV-Anlagen selbst erzeugte Solarenergie.

„Eine so schnelle Realisierung wäre mit keinem anderen Ladesäulenanbieter möglich gewesen. Von einem flächendeckenden Schnellladenetz profitieren wir als Feneberg ebenso wie unsere Partner und vor allem auch das Allgäu als Region,“ erklärt Nico Fischer, Bereichsleiter Bau-, Gebäude- und Energiemanagement des Lebensmittelhändlers Feneberg.

Martin Schall, Co-Founder/Managing Director der Numbat GmbH ergänzt, dass Feneberg, AÜW und Allgäuer Zeitung Kooperationspartner der ersten Stunde seien.

"Wir konnten uns in der Region beweisen, jetzt gehen wir unser nächstes Ziel an und werden in ganz Deutschland für flächendeckendes Schnellladen sorgen“, kündigte Schall an.

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