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NRGkick: Starke und kompakte Ladeeinheit

Die steirische Schnellladeeinheit kann stationäre Wallboxen ersetzen.

Weniger ist mehr: Der kompakte NGRkick-Schnelllader in Aktion. | Foto: NGRkick
Weniger ist mehr: Der kompakte NGRkick-Schnelllader in Aktion. | Foto: NGRkick
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Gregor Soller

Ausdauer und Innovationsgeist zahlen sich aus: Nach mehreren Jahren Entwicklung brachte das südsteirische Unternehmen rund um Entrepreneur und Ideengeber Dietmar Niederl im Jahr 2015 die Ladeeinheit NRGkick auf den Markt. Im Gegensatz zu den oft bei Elektroautos mitgelieferten Ladeeinheiten, welche nur als Lade- und damit Verbindungskabel zwischen Auto und Ladeeinheit dienen, lädt man mit NRGkick deutlich schneller. Während die Pkw-„Notladekabel“ meist nur bis zu 10 Ampere an einer Phase bieten (und damit 2,3 kW), kann NRGkick mit maximal 32 Ampere an drei Phasen laden – dies ergibt mit 22 kW eine fast verzehnfachte Leistung. In der Praxis kann ein Elektroauto mit einer Kapazität von 24 kWh mit dem NRGkick binnen einer Stunde beinahe voll geladen werden, wo man sonst acht bis zehn Stunden Ladezeit kalkulieren muss.

Das kompakte Ladegerät mit der Schutzklasse IP66 lädt dauerhaft bei jeder Witterung im Freien. Bei Bedarf kann es jederzeit abgesteckt und mit auf die Reise und zum Zielort genommen werden. Soll zum Beispiel an mehreren Orten geladen werden, wie etwa zu Hause und in der Arbeit, braucht man statt zwei Wallboxen nur einen NRGkick. Beim NRGkick ist bereits ein Fehlerstromschutzmechanismus für Gleichfehlerströme sowie für Wechselfehlerströme (AC, DC + 6 mA) integriert, bei vielen Wallboxen muss dieser extra bezahlt werden. Damit packen die Österreicher in einem Bruchteil einer Wallbox-Größe zahlreiche Features der stationären Einheiten.  Das kommt an: Die Absatzzahlen steigen und auch beim europäischen Startup-Preis für Mobilität kam man unter beinahe 500 Teilnehmern unter die Top-Ten. Nach dem Gewinn des lokalen Innovationspreises des steirischen Vulkanlands folgte nicht nur die Finalnominierung für die besten 10 des EU-Startup Preises, sondern auch noch der Finaleinzug in die Top 3 des europäischen GreenTec Awards.

Was bedeutet das?

Es muss nicht immer die große stationäre Wallbox sein: Vor allem aus dem Alpenraum kommen verstärkt mobile „Kabellösungen“, die in kleinen Steuerkästen den gleichen "Inhalt" und ebensoviel Leistung bieten wie große Wallboxen.

 

 

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