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November: Neuzulassungen von E- und Hybridautos deutlich gesunken

Grund dafür ist u.a. der reduzierte bzw. gestrichene Umweltbonus für BEV bzw. PHEV.

Der Absatz von E-Autos war im November rückläufig. (Foto: Skoda)
Der Absatz von E-Autos war im November rückläufig. (Foto: Skoda)
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Claus Bünnagel

Stärker als der Gesamtmarkt der Neuzulassungen in Deutschland ist der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im November gesunken. Während die totalen Zahlen laut KBA und VDA im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um 6 % auf 245.700 Einheiten nachgaben, betrug das Minus bei den Stromern 39 % (63.070). Besonders Hybride verkauften sich deutlich schlechter (–59 %, 18.120). Aber auch bei vollelektrischen Fahrzeugen mussten Einbußen verzeichnet werden (–22 %, 44.940).

E-Autos: 18 % Anteil am Gesamtmarkt

Aufs Gesamtjahr gerechnet rutschten die Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge damit mit –5 % zum Vorjahreszeitraum ins Minus (627.700). Das resultiert aber alleine aus den reduzierten Verkäufen von Hybridfahrzeugen (–46 %, 157.800), während die vollelektrischen Pendants mit einem Zuwachs von 28 % auf 469.600 Stück weiterhin im Plus liegen. Sie besitzen damit einen Anteil von 18 % an allen Zulassungen in Deutschland im Jahresverlauf. Die Hybriden hinzugerechnet kommen elektrifizierte Fahrzeuge 2023 bislang auf einen Anteil von 24,1 %.

Hintergrund

Zum Ende des vergangenen Jahres gab es infolge der Ankündigung der Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) respektive des kompletten Auslaufens für Plug-in-Hybride (PHEV) eine hohe Anzahl an vorgezogenen Neuzulassungen, um von der Förderung noch profitieren zu können. Aufgrund der dementsprechend hohen Vergleichswerte aus dem Vorjahr, waren die Neuzulassungen im abgelaufenen Monat stark rückläufig.

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