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Northvolt erhält BMWK-Förderzusage für Akkufabrik in Heide

Trotz Haushaltsperre hält sich die Bundesregierung an ihre Zusage und erteilt den Förderbescheid für die Batteriefabrik bei Heide. Wirtschaftsministerium sieht "wichtigen Schritt, um eine große private Investition auszulösen".

Grünes Licht in der Heide: Die Northvoltfabrik im Kreis Dithmarschen nimmt eine weitere wichtige Hürde und erhält trotz Haushaltssperre eine Förderzusage. | Foto: Northvolt
Grünes Licht in der Heide: Die Northvoltfabrik im Kreis Dithmarschen nimmt eine weitere wichtige Hürde und erhält trotz Haushaltssperre eine Förderzusage. | Foto: Northvolt
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Johannes Reichel

Der schwedische Batteriespezialist Northvolt hat eine Förderzusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für die Batteriefabrik bei Heide im Kreis Dithmarschen über 500 Millionen Euro trotz Haushaltssperre erhalten. "Die Abischerung der Förderung für Nothvolt in ein wichtiger Schritt, um eine große private Investition auszulösen, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche bringt. Und es ist gut, dass wir die Ausnahmegenehmigung von der Haushaltssperre erreichen konnten", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) laut DPA.

 

Habeck sieht darin aber nur einen ersten Schritt, weil es viele weitere ähnlich gearteter Projekte gebe, deren Realisierung man unterstütze. Daher überwiege aktuell noch die Sorge, "auch wenn wir einen ersten wichtigen Erfolg erzielt haben", meinte der Grünen-Politiker weiter. Gemäß der Planung will der schwedische Konzern bei Heide im Dithmarschen ab 2026 eine Batteriefabrik für 4,5 Milliiarden Euro errichten und 3.000 Arbeitsplätze schaffen. Bisher wurden nach Angaben des Unternehmens rund 100 Millionen Euro investiert, so die Nachrichtenagentur.

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