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Nobe Cruiser: Estlands Edel-Stromer

Roman Muljar entwickelt das Elektro-Dreirad Nobe Cruiser und sucht jetzt per Crowdfunding weitere Investoren.

Der Nobe Cruiser soll mit zeitlosem klassischen Design und Top-Verarbeitungsqualität punkten. | Foto: Nobe
Der Nobe Cruiser soll mit zeitlosem klassischen Design und Top-Verarbeitungsqualität punkten. | Foto: Nobe
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Gregor Soller

Ein langlebiges Elektrofahrzeug zu schaffen, so wertig wie eine Schweizer Uhr – das war Roman Muljars Antrieb zur Schaffung des „Nobe“, einem edlen dreirädrigen Elektrofahrzeug. „Ich wollte etwas schaffen, das perfekt funktioniert und für immer stilvoll sein würde“. Und hat dabei auch Carsharing im Blick, zumindest familienintern: „Ich wollte etwas schaffen, das alle anderen in ihrer Familie sowie alle Ihre Freunde wollen und sich von Ihnen ausleihen, nur um zu sehen, wie es fährt.

Dabei bezieht sich Muljar auf die Geschichte von dreirädrigen Fahrzeugen aus England und Deutschland, wo diese Mobile vor allem in den 50er-Jahren populär waren. Die Zukunft sieht er aber durchaus in seinem Heimatland Estland, wo schon „erstaunliche Dinge passieren“, wie er sagt: Der Nobe entstand mit einer Gruppe von jungen estnischen Ingenieure und Forschern. Erstaunlich ist die Qualität, zumindest auf den ersten Fotos – die locker mit den teuersten Premiummarken mithält! „Ich bin auf der Suche nach zeitloser Perfektion“, erklärt Muljar dazu und hofft, auf diese Art ein kleines Stückchen „Autoindustrie“ in Estland zu etablieren.

Der Nobe wird als Leichtfahrzeug der Klasse L7e produziert und verfügt über zwei kompakte Unterflurakkus, die ihre Energie an alle drei Räder leiten. Dabei orientiert sich Nobe an den Mitnahmeakkus der Roller, weshalb sie leicht zu demontieren sein sollen. Entsprechend schmal ist allerdings die Reichweite, die aktuell mit 40 Kilometern plus x angegeben wird. Aktuell sucht Nobe über die Crowdfundigplattform Fundedbyme noch weitere Investoren.

Was bedeutet das?

Der Nobe würde durch Zeitlosigkeit und perfekte Verarbeitung punkten und könnte so durchaus Erfolg in einer kleinen Nische haben. Gern dürfte er zumindest optional etwas mehr Reichweite bieten. Wenn Muljar die Verarbeitung so hinbekommt wie auf den Fotos, würde er in der Startup-Klasse Maßstäbe setzen. Was den Nobe Cruiser aber nicht ganz billig werden lässt.

 

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