Nissan: Auch E-Vans rollen bald auf Renault-Plattform

Japaner verkünden den überfälligen Technologieschwenk auf die Allianz-Plattform von Renault. Der Nachfolger des eNV200 sowie des NV250 wird somit ein Kangoo-Pendant.

Kommt unter die Haube: Nissan sucht seine Zukunft bei den Transportern unter dem Dach der Allianzschwester Renault und siedelt auch die Produktion komplett nach Frankreich um. | Foto: Nissan
Kommt unter die Haube: Nissan sucht seine Zukunft bei den Transportern unter dem Dach der Allianzschwester Renault und siedelt auch die Produktion komplett nach Frankreich um. | Foto: Nissan
Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Der japanische Automobilhersteller Nissan hat weitere Pläne zur Zukunft seiner leichten Nutzfahrzeuge bekanntgegeben. Wie erwartet, schwenkt der Anbieter auf die Allianz-Plattform von Renault um, die Nissan-Vans sollen dann auch im französischen Transporterwerk und Allianz-Van-Kompetenzzentrum Maubeuge produziert werden. Ohne genauere technische Details zu nennen, bestätigte das Unternehmen, dass das Portfolio vollelektrisch und verbrennungsmotorisch angetriebene Modelle enthalten soll, sowohl als gewerbliche wie private Derivate. Nissan-COO Ashwani Gupta erklärte, die gemeinsame Fertigung beim Allianzpartner bringe Wettbewerbsvorteile für beide Unternehmen und sei ein weiteres Beispiel für die "Win-Win-Strategie".

Er versicherte aber, die Kunden könnten auch weiterhin eine starke Nissan-Identität und die Fortsetzung des Angebots erschwinglicher Elektrofahrzeuge erwarten. Schon bisher wird das Kangoo-Derivat NV250 in Maubeuge produziert, wie generell künftig alle Nissan-Transporter. Man wolle auf Basis des Kangoo Z.E. auch die Erfolgsgeschichte fortsetzen, die Nissan mit dem eNV200 als ersten vollelektrischen Großserientransporter schon im Jahr 2014 begonnen habe.

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