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Nio nutzt Mobileye für autonomes Fahren

Für eine Kooperation in den USA haben Nio und Mobileye ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Nach dem ES6 und dem Marktstart in China plant Nio 2019 den Markteintritt in den USA - mit Mobileye-Technik. | Foto: Nio
Nach dem ES6 und dem Marktstart in China plant Nio 2019 den Markteintritt in den USA - mit Mobileye-Technik. | Foto: Nio
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Gregor Soller

Nio plant den Markteintritt in die USA. Und das noch 2019 – rein elektrisch, mit Autonomielevel 4. Dafür schloss der chinesische Autohersteller jetzt eine strategische Partnerschaft mit Mobileye: Beide Unternehmen wollen gemeinsame Level-4-Autonomien für die US-Nio-Modelle entwickeln. Auch hier ist der Knackpunkt die Rechnerplattform: Mobileye wird dafür eine EyeQ-basierte Rechnerplattform bereitstellen, die dann die entsprechenden Mobileye-Lösungen hostet und im Car-3.0-Stacks von Nio genutzt wird. Unter „Car-3.0-Stack“ versteht man eine Sammlung integrierter modularer Technologien und Infrastrukturen, die speziell für autonome Elektrofahrzeuge nach der Stufe vier entwickelt wurden. 2018 hat Nio 26 Niederlassungen in China eröffnet und nach eigenen Angaben bis zum 15.12.2018 genau 9726 ES8 verkauft. Das 84-kWh-Akkuupgrade soll im zweiten Quartal 2019 folgen.

Was bedeutet das?

Nio macht ernst: Nach einem gelungenen Start in China und dem zweiten Modell ES6 schmiedet man jetzt Pläne für die USA, wo man mit Mobileye das autonome Fahren weiterentwickelt. Auch hier geht es im Kern um neue Chips und Rechnerplattformen, ähnlich wie sie zum Beispiel Nvidia mit Volvo oder ZF etabliert.

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