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Neues wildes Elektro-Dreirad: Vanderhall Edison2

Das US-Unternehmen Vanderhall Motor Works stellt mit dem Edison2 einen Elektro-Konkurrenten zu Morgans EV3 auf drei Räder.

Jetzt auch elektrisch: Vanderhalls Threewheeler Edison2. | Foto: Vanderhall
Jetzt auch elektrisch: Vanderhalls Threewheeler Edison2. | Foto: Vanderhall
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Gregor Soller

Die Möglichkeit, in den USA Dreiräder auch als Motorräder zuzulassen und diese günstiger als „echte Autos“ zu produzieren, ruft viele neue Hersteller auf den Plan, die sich hier mit Elektrofahrzeugen positionieren. So auch Vanderhall Motors, wo man den Verbrenner-Dreirädern jetzt die Elektroversion „Edison2“ zur Seite gestellt hat. Seine beiden Elektromotoren leisten 132 kW, was reicht, um den 635 Kilo leichten Zweisitzer in rund 4 Sekunden auf 100 Km/h zu schießen. Die 30 kWh bietende Lithiumionen-Batterie soll bis zu 200 Meilen Reichweite bieten, was rund 330 Kilometern entspräche, wovon reell immer noch 200 „echte“ Kilometer übrigbleiben dürften. Eingepreist ist das offene Dreirad bei 34 950 Dollar, was aktuell rund 28.400 Euro entspräche. Mit Steuern und Zöllen dürften daraus aber eher 30.000 Euro plus x werden.

Ein Export ist derzeit noch nicht geplant – immerhin verfügt Vanderhall in den USA bereits über ein kleines „Händlernetzwerk“ von derzeit 28 Betrieben. Die Produktion soll im späten Frühjahr starten, gegen 250 Dollar Anzahlung werden Vorbestellungen entgegengenommen. Der europäische Konkurrent wäre der Morgan EV3-Threewheller, der mit weniger als 500 Kilo Leergewicht 240 Kilometer Reichweite bieten soll und etwa 36.000 Euro kosten wird.

Was bedeutet das?

Die Elektromobilität fördert auch neue Fahrzeugformen, unter anderem sportliche Threewheeler. Ob die dadurch stärkere Beachtung bekommen und in manchen Fuhrparks als spaßiger Pkw-Ersatz für Außendienstler oder Chefs ohne viel Reisegepäck zum Einsatz kommen könnten, wird die Zeit zeigen.

 

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