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Neues BMW-Testgelände für autonomes Fahren

In Sokolov in Tschechien hat BMW ein neues Testgelände in Betrieb genommen, bei dem selbst hochautomatisiertes Fahren auf der Autobahn erprobt werden kann.

Hochautomatisiertes Fahren und autonomes Parken erprobt BMW künftig auch auf dem großen neuen Gelände im tschechischen Sokolov. (Foto: BMW)
Hochautomatisiertes Fahren und autonomes Parken erprobt BMW künftig auch auf dem großen neuen Gelände im tschechischen Sokolov. (Foto: BMW)
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Redaktion (allg.)
von Dietmar Fund

Hochautomatisiertes Fahren und automatisiertes Parken will BMW jetzt flankierend zu anderen Standorten auch im tschechischen Sokolov erproben. Auf einem 600 Hektar großen ehemaligen Bergbaugelände wurden dafür geeignete Pisten geschaffen. Sie erlauben unter anderem die Erprobung von hochautonomen Fahrten des Levels 4 in der Stadt, auf dem Land und auf Autobahnen. Die Testmodule werden dort gleich hintereinander ohne Stopp durchfahren, was das Ganze realistischer gestalten soll.

BMW möchte mit dieser realen Erprobung die Ergebnisse von virtuellen Simulationen ergänzen, die auch zum Entwicklungsprogramm neuer Fahrzeuge gehören. Das „Future Mobility Development Center“ (FMDC) ergänzt die bereits genutzten Erprobungsflächen in Aschheim bei München, Miramas in Frankreich und Arjeplog in Nordschweden.

Die rund 100 neuen Arbeitsplätze in Sokolov wurden auf einer brachliegenden Fläche eingerichtet. Dafür wurden rund 2,2 Millionen Kubikmeter Erde bewegt. Regenwasser wird dort gesammelt und zur Bewässerung der Strecken genutzt. Amphibienleitanlagen sollen den Kriechtieren einen sicheren Überweg über die Teststrecke ermöglichen, wie die Münchner Autobauer stolz schreiben.

Was bedeutet das?

Um reale Erprobungen kommt man in der Autoindustrie nicht herum. Schade, dass auch diese ins lohntechnisch günstigere Ausland abwandern (müssen?), auch, weil Bauland um die deutschen BMW-Werke herum mittlerweile extremst teuer ist. 

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