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Neuer Renault Clio: Künftig auch hybrid

Die fünfte Clio-Generation wurde gezielt optimiert und wird auch als Hybridversion kommen.

Optisch erkennt man den neuen vor allem an der Front, die Megane und Talisman angeglichen wurde. | Foto: Renault
Optisch erkennt man den neuen vor allem an der Front, die Megane und Talisman angeglichen wurde. | Foto: Renault
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Gregor Soller

Der Clio gehört zu den beliebtesten Kompakten Europas. Die neuen Konkurrenten des VW-Konzerns und den bevorstehenden Wachwechsel bei PSA (inklusive Opel Corsa) kontert Renault mit dem neuen Clio, der am 5. März auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert wird. Unter der Motorhaube kommt der neue 1,3-Liter-Benziner mit 150 PS zum Einsatz, der in Zusammenarbeit mit Mercedes entstanden ist und dort auch bei der A- und B-Klasse verbaut wird. Der 0,9 Liter-Benziner im Basis-Clio wird von einem 1,0-Liter ersetzt und erhält etwas mehr Leistung. Im Gegensatz zu vilen anderen Herstellern hält Renault am Diesel fest: Nach wie vor gibt es den 1,5-Liter dCi (übrigens die beliebteste Motorisierung im Clio) – mit mehr Leistung und weniger Emissionen. Noch wichtiger wird aber die projektierte Hybrid-Version des Clio.

Innen fällt auch beim neuen Clio das „Smart Cockpit” auf. Dazu gehört das neue vernetzte Touchscreen-Multimediasystem Renault Easy Link. Zentrales Element ist der aufrecht stehende 9,3 Zoll große Touchscreen. Er übertrifft in der Größe sogar die Monitore der Renault-Modelle Espace und Talisman. Auf dem Info-Terminal lassen sich alle Multimedia- und Navigationsfunktionen sowie die Einstellungen des Multi-Sense Systems für die unterschiedlichen Fahrmodi anzeigen. Damit fährt der Clio in Sachen Digitalisierung und Bedienung in seinem Segment wieder vorn mit, zumal der Fahrer jetzt seine Anzeigen auf dem Display individuell konfigurieren kann. Auch in Sachen Haptik und Wertigkeit hat Renault nachgelegt: Neue, größere Sitze, ein dickerer Lenkradkranz und hinterleuchtete Bedientasten sowie zusätzliche Chrom-Applikationen sollen Qualität vermitteln.

Ein Kritikpunkt am Vorgänger war auch das für die Größe eher knappe Raumangebot. Hier soll mehr Radstand und ein grundsätzlich optimiertes Package für Abhilfe sorgen: Der Clio steht jetzt auf der sogenannten CMF-B-Plattform, die auch der Nissan Micra nutzt. Der Kofferraum des neuen Clio soll mit 391 Litern das größte Volumen seiner Fahrzeugklasse bieten. Hinzu kommen 26 Liter Stauraum im Interieur, verteilt auf verschiedene Fächer und Ablagen. Der hochgelegte, doppelte Ladeboden erleichtert das Ein- und Ausladen im Alltag. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen entsteht eine durchgehend plane Ladefläche. Vor allem im Fond sollen die Passagiere fühlbar mehr Raum haben, und dass, obwohl der neue Clio ist 14 Millimeter kürzer ist und die Karosserie um 30 Millimeter tiefergelegt wurde.

Was bedeutet das?

Der Clio wurde gezielt weiterentwickelt und an den Hauptkritikpunkten verbessert. Revolution ist er aber keine – interessant ist, dass Renault Elektromodelle separat weiterentwickelt und den Clio „nur“ als Hybridversion bringen wird und damit einen direkten Konkurrenten zum Toyota Yaris auf den Markt bringen wird.

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