Neuer Opel Astra: Gleich als Hybrid - ab 2023 elektrisch

Der neue Astra wartet neben Benziner und Diesel mit Plug-in-Hybrid auf und kommt ab 2023 dann auch vollelektrisch. Zudem soll er mehr Platz und Konnektivität bieten.

Potz Blitz! Der neue Astra zeigt sich deutlich modernisiert - und fährt ab 2023 dann auch vollelektrisch. Zum Launch und dem ersten Arbeitstag des neuen Opel-Chefs Uwe Hochgeschurtz gab sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp die Ehre | Foto: Opel
Potz Blitz! Der neue Astra zeigt sich deutlich modernisiert - und fährt ab 2023 dann auch vollelektrisch. Zum Launch und dem ersten Arbeitstag des neuen Opel-Chefs Uwe Hochgeschurtz gab sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp die Ehre | Foto: Opel
Johannes Reichel

Die Stellantis-Tochter Opel hat in Rüsselsheim die komplett neue Generation des Astra vorgestellt, den es erstmals auch als elektrifizierte Variante gibt. Bereits zum Bestellstart im Oktober ist der in der Länge mit 4,37 Meter nicht weiter gewachsene Kompaktwagen auch als Plug-in-Hybrid in zwei Leistungsstufen verfügbar. Im Jahr 2023 will der Hersteller dann mit dem Astra‑e auch eine rein batterie-elektrische Variante nachlegen. Möglich macht das die Basis der dritten Generation der EMP2-Multiantriebsplattform des Konzerns, die auch bei PSA zum Einsatz kommt. Darüber hinaus gibt es die neue Astra-Generation mit den laut Hersteller sparsamer gewordenen Benzin- und Dieselmotoren. Die Leistungsspanne reicht damit von 81 kW/110 PS bis zu 165 kW/225 PS Systemleistung beim Topmodell mit PHEV. Die Preise für den neuen Astra beginnen bei 22.465 Euro.

 

 

Designmäßig fällt das neue Markengesicht mit dem sogenannten Vizor ins Auge. Die sechste Generation startet in diesem Jahr als Fünftürer mit coupéhafter Linienführung und soll dank längerem Radstand mehr Platz als beim Vorgängermodell bieten. Bei umgeklappten Sitzen lassen sich bis zu 1.250 Liter Gepäck im Fond verstauen. Neben neuen Antriebstechnologien wartet man mit Innovationen wie dem adaptiven Intelli-Lux LED-Pixel Licht auf, das vom Insignia abgeleitet wurde und mit 168 LED-Elementen ausgestattet ist. Einen Zeitensprung verspricht man auch im Innenraum der neuen Generation mit volldigitalen Pure Panel, einer frischen Optik und einem intuitiven Bedienerlebnis über einen extrabreiten Touchscreen. Wichtige Funktionen wie die Klimatisierung sind aber anders als bei VW weiter per Regler oder Taster direkt steuerbar.

Bei der Fahrerassistenz legt der Hersteller ebenfalls nach und erweitert das Arsenal zum teilautonomen Intelli-Drive 2.0-System, das alle Kameras und Sensoren am Fahrzeug mit sogenannter eHorizon-Connectivity-Unterstützung kombiniert. Auch ein Head-up-Display sowie 360-Grad-Rundumblick sind selbstredend verfügbar. Die neue Generation wurde am Stammsitz designt, entwickelt und wird auch hier ab Herbst produziert.

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