Neue Mobilität: Ufodrive kombiniert E-Carsharing mit Parken und Laden

Mit einem Konzept aus Carsharing mit Tesla-Modellen sowie kombiniertem Parken inklusive Ladeinfrastruktur will das Berliner Start-up gemeinsam mit Apcoa und innogy einen Akzent im Mobilitätsmarkt setzen.

Fahren, parken, laden: Mit dieser Kombination will Ufodrive bald in Berlin punkten, mit dem Standort "Mall of Berlin", der jetzt offiziell eröffnet wurde im Beisein von Ufodrive-CEO Aidan Mc Clean (Mitte) sowie Philippe op de Beeck, CEO Apcoa (links) und innogy-Bereichsleiter Armin Gaul. | Foto: Ufodrive
Fahren, parken, laden: Mit dieser Kombination will Ufodrive bald in Berlin punkten, mit dem Standort "Mall of Berlin", der jetzt offiziell eröffnet wurde im Beisein von Ufodrive-CEO Aidan Mc Clean (Mitte) sowie Philippe op de Beeck, CEO Apcoa (links) und innogy-Bereichsleiter Armin Gaul. | Foto: Ufodrive
Johannes Reichel

Das auf E-Autovermietung spezialisierte luxemburger Start-up-Unternehmen Ufodrive hat die Eröffnung des ersten Berliner Standortes in der "Mall of Berlin" am Leipziger Platz für kommenden Montag, 2. März, angekündigt. Gemeinsam mit den Parnterfirmen Apcoa Parking, innogy will der Anbieter zeigen, wie eine Kooperation im digitalen und analogen Bereich neue Mobilitätsangebote möglich macht. Der Dienst vermietet rein elektrische Fahrzeuge wie Tesla Model S und Model 3 auf Basis einer App und ist damit bereits in acht Ländern aktiv. Der Parkspezialist Apcoa stellt nicht nur die Parkflächen zur Verfügung, sondern liefere mit dem digitalen Parkservice Apcoa Flow zugleich einen wichtigen Baustein für ein nahtloses digitales Erlebnis für Kunden, wie man formuliert. Zum Beispiel öffnet die Parkhausschranke berührungslos und ohne Ticket per Chip im Fahrzeug. Die Park-App soll End- und Businesskunden das Parken in über 200 ausgewählten APCOA Parkhäusern erleichtern. Die Abrechnung erfolge automatisch über das hinterlegte Zahlungsmittel. Den Kostenüberblick über alle Parkvorgänge erfolge in der App und per E-Mail. 

„Mit Ufodrive und unseren elektrischen Tesla-Fahrzeugen können die Menschen sowohl beruflich als auch privat CO2-neutral und spontan reisen. Die Elektromobilität nimmt an Fahrt auf. Sie wird künftig immer mehr die Infrastruktur unserer Städte verändern", erklärt CEO Aidan McClean.

Als weiterer Partner sorgt der Energieversorger innogy als Betreiber der Ladeinfrastruktur und des Lademanagements für fahrbereite Fahrzeuge, die mit grünem Strom umweltfreundlich betrieben werden.

„Mit dem Projekt werfen wir einen Blick in die Stadt der Zukunft und zeigen, wie die Digitalisierung der Infrastruktur sowie der Ausbau der Elektromobilität die Lebensqualität der Menschen verbessern kann“, findet Armin Gaul, innogy SE, Bereichsleiter Technische Produktentwicklung.

Man glaube, dass das Parkhaus der Zukunft, die geteilte Mobilität und die Elektromobililtät in Kombination eine zentrale Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung haben werden, teilte der Anbieter mit.

„Für eine nachhaltige Stadtentwicklung besitzt das Parkhaus der Zukunft eine zentrale Bedeutung“, prognostiziert auch Philippe op de Beeck, CEO Apcoa Parking Group. Neben unerlässlichen Parkflächen gebe es auch Raum für intelligente Shared-Mobility-Lösungen.

Im Parkhaus hält man das Tesla Model 3 für 99 Euro bzw. das Model S für 149 Euro pro Tag bereit. Inklusive sind  immer eine VK-Versicherung und drei zusätzliche Fahrer. Vor Abgabe der Fahrzeuge müssen diese nicht geladen werden. In der Mietzeit selbst kann der Kunde sein Fahrzeug kostenlos an Tesla Superchargern laden oder eine im Fahrzeug hinterlegt Ladekarte nutzen. Die unterstützten Ladepunkte sind per App lokalisierbar und ebenfalls kostenlos nutzbar.

„Wir freuen uns, mit dieser Kooperation ein neues Beispiel innovativer Elektromobilität zu erleben, die den Kunden den Umstieg auf umweltschonende Mobilität denkbar einfach macht“, befand auch Frank Müller, Hauptstadtbüroleiter des Bundesverbandes eMobilität e.V. (BEM) bei der Eröffnung des Berliner Standorts.

Die Startups vernetzen Services in einer Art, dass neue Geschäftsmodelle entstehen und die Produkte ständig ausgebaut werden, meint Müller weiter.

Printer Friendly, PDF & Email