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Neu: Porsche Cayenne als Plug-in-Hybrid

Porsche erweitert seine Hybrid-Palette um den Cayenne E-Hybrid mit 340 kW (462 PS) Systemleistung.

Der neue Cayenne E-Hybrid verfügt über einen stärkeren Akku. | Foto: Porsche
Der neue Cayenne E-Hybrid verfügt über einen stärkeren Akku. | Foto: Porsche
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Gregor Soller

Beim jüngsten Porsche-Plug-in-Hybrid erzeugen der Dreiliter-V6-Benziner (250 kW/340 PS) und eine Elektromaschine (100 kW/136 PS) gemeinsam eine Systemleistung von 340 kW (462 PS). So soll bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl steht das maximale Drehmoment von 700 Nm zur Verfügung stehen. Von null auf 100 km/h soll der Neue in 5,0 Sekunden gesprintet sein, die Höchstgeschwindigkeit gibt Porsche mit 253 km/h an. Rein elektrisch soll der neue Cayenne E-Hybrid bis zu 44 Kilometer weit kommen und bis zu 135 km/h schnell fahren. Der Durchschnittsverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) soll in Abhängigkeit vom verwendeten Reifensatz 3,4 – 3,2 l/100 km Kraftstoff und 20,9 – 20,6 kWh/100 km Strom betragen – in der Realität und auf Langstrecken dürfte der Spritkonsum allerdings deutlich höher ausfallen. Zeitgleich mit der Einführung des Cayenne E-Hybrid erweitert Porsche sein Angebot an Komfort- und Assistenzsystemen für die gesamte Cayenne-Baureihe um weitere Optionen wie etwa das neue Head-up-Display, Massagesitze und 22 Zoll große Leichtmetallräder.

Deutlich verbessert haben sich beim Cayenne E-Hybrid die Batteriekapazität und damit die elektrische Reichweite sowie die Boost-Reserven: Gegenüber dem Vorgängermodell stieg die Kapazität von 10,8 kWh auf 14,1 kWh. Die fluidgekühlte Batterie, die unter dem Ladeboden im Heck des Fahrzeugs verbaut ist, besteht aus acht Zellmodulen mit je 13 prismatischen Lithium-Ionen-Zellen. Binnen 7,8 Stunden soll die Hochvolt-Batterie über einen 230-V-Anschluss mit 10 Ampere-Absicherung vollständig geladen sein. Werden alternativ zum serienmäßigen 3,6-kW-Ladegerät der optionale 7,2-kW-On-Board-Lader und ein 230-V-Anschluss mit 32 Ampere genutzt, kann die Batterie bereits nach 2,3 Stunden wieder „aufgetankt“ sein. Der Ladevorgang kann über das Porsche Communication Management (PCM) und aus der Ferne mittels der Porsche Connect App gesteuert beziehungsweise überwacht werden. Via Smartphone lässt sich außerdem die serienmäßige Standklimatisierung individuell steuern, also das Heizen und Kühlen des Fahrzeugs bei ausgeschalteter Zündung. Über Porsche Connect können zudem Ladesäulen gesucht, sortiert und direkt als Navigationsziel übernommen werden. Der neue Porsche Charging Service ermöglicht darüber hinaus den anbieterübergreifenden Zugang zu öffentlichen Ladesäulen – ohne zusätzliche Anmeldung beim jeweiligen Anbieter. Die Abrechnung erfolgt direkt über den Porsche ID Account.

Für Zugfahrzeuginteressierte nicht unwichtig: Die 3,5 Tonnen Anhängelast. Der neue Cayenne E-Hybrid ist ab sofort bestellbar und kostet in Deutschland in länderspezifischer Ausstattung ab 75.481 Euro netto.

Was bedeutet das?

Porsche weitet sein PHEV-Programm sukzessive aus und versucht damit auch, die deutlich sparsameren Diesel zu ersetzen. Was gerade beim Cayenne auf Langstrecken kaum gelingen dürfte.

 

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