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NAIAS 2019: GM präsentiert neue E-Plattform

Cadillac zeigt erstes Elektromodell - ein siebensitziges SUV.

Cadillacs erster Stromer dürfte ab 2020 in Serie gehen. | Foto: Cadillac
Cadillacs erster Stromer dürfte ab 2020 in Serie gehen. | Foto: Cadillac
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Gregor Soller

Trotz Trump und ewigem Hin- und Her im Elektrobereich hat sich jetzt auch GM zu einer neuen EV-Plattform durchgerungen, die als erstes von Cadillac mit einem Siebensitzer-SUV genutzt wird, denn:  „Der EV von Cadillac wird das Herz des Crossover-Marktes treffen und die Bedürfnisse der Kunden auf der ganzen Welt erfüllen", rechnet Steve Carlisle, Präsident von Cadillac vor. Die Ankündigung ist Teil einer neuen Produktoffensive von Cadillac. Insgesamt will Cadillac bis 2021 im Sechs-Monatsrhytmus neue Modelle einführen, darunter allerdings auch zahlreiche Verbrenner wie den optisch eher sehr dezenten gestalteten XT 6, der auch aus Asien oder Europa stammen könnte. Die zukünftige EV-Plattform soll aber so flexibel sein, dass man extrem schnell auf Kundenwünsche reagieren könne – der MEB lässt grüßen. Auch für das Cadillac-Portfolio sollen von dieser Architektur mehrere Varianten abgeleitet werden. Die fortschrittlichsten Komponenten sind die Antriebseinheiten und Batteriezellen, die beide für maximale Nutzbarkeit in diversen GM-Fahrzeugtypen in verschiedenen Ländern ausgelegt sind. Die EVs können im Front-, Heck-oder Allradantrieb aufweisen, die Leistung der Batteriesysteme soll je nach Fahrzeug-und Kundenwunsch variierbar sein.

Was bedeutet das?

Nach langem Abwägen und Zaudern zaubert GM jetzt doch eine hochflexible Elektroarchitektur aus dem Hut, mit dem man für alle Anforderungen künftiger Elektromobilität gerüstet sein möchte. Theoretisch auch ein guter Start für einen neuen Anlauf im EU-Flottengeschäft.

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