Nachtfahrten: Ford-Scheinwerfer sollen vor Hindernissen warnen

Mit hochauflösenden Scheinwerfern wollen die Ford-Entwickler Warnungen vor Kreisverkehren, Engstellen und anderen knifflige Situationen auf die Fahrbahn projizieren.

Bei Nachtfahrten könnte über das Navi rechtzeitig auf einen Kreisverkehr hingewiesen werden. (Foto: Ford)
Bei Nachtfahrten könnte über das Navi rechtzeitig auf einen Kreisverkehr hingewiesen werden. (Foto: Ford)
Redaktion (allg.)
von Dietmar Fund

Damit Autofahrende vor ihnen liegende Abbiegesituationen, Kreisverkehre, Zebrastreifen oder Engstellen sowie Tempolimits nicht erst über einen Seitenblick auf das Navi-Display bemerken, prüfen die Entwickler von Ford Frontscheinwerfer mit spezieller Projektionstechnik. Sie sollen ähnlich wie heute Head-Up-Displays Warn- und Abbiegehinweise ins Sichtfeld des Fahrers einblenden, aber eben bei Nachtfahrten und deshalb werden sie auf der Fahrbahn dargestellt. Dadurch sollen die Autofahrer und –fahrerinnen weniger abgelenkt werden.

Die Entwickler können sich vorstellen, auf diese Weise verblasste Zebrastreifen auch für des Weges kommende Fußgänger sichtbar zu machen oder eine Fahrlinie zum Überholen eines Radfahrenden mit ausreichendem Sicherheitsabstand auf die Fahrbahn zu projizieren. Wenn das Fahrzeug eine Online-Verbindung hat, können auch Hinweise auf Glatteisgefahr, Nebel oder Schneefall eingeblendet werden. Die auf die Straße projizierte Breite könnte an Engstellen oder beim Einparken zeigen, ob das eigene Fahrzeug durchpasst oder anecken würde.

Wie weit die Technik noch von der Serie entfernt ist und in welchen Fahrzeug-Baureihen sie zuerst zum Einsatz kommen könnten, verrät die Pressemitteilung noch nicht.

Was bedeutet das?

Die Scheinwerfersysteme werden immer komplexer, kommunikativer und wichtiger: Und können Nachts für mehr Sicherheit sorgen, indem sie sogar Zebrastreifen für die Fußgänger auf die Straße projezieren. Wobei das dann wieder einen nicht unerheblichen rechtlichen Rattenschwanz nach sich zöge. 

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