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Movin’On 2019: Michelins Gipfel für nachhaltige Mobilität bietet Plattform für innovative Start-ups

Der von Michelin unterstützte Weltgipfel für Nachhaltigkeit Movin’On ermöglicht Start-ups aus aller Welt, ihre intelligenten Lösungen rund um den Straßenverkehr der Zukunft zu präsentieren. Darunter auch einen Güterzug, der Waren mit gut 1200 km/h durch eine Vakuum-Röhre transportiert!

Die Movin'On bot auch dieses Jahr spannende Ideen. | Foto: Ch. Eckert
Die Movin'On bot auch dieses Jahr spannende Ideen. | Foto: Ch. Eckert
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Gregor Soller

Die innovativen Konzepte bieten spannende Lösungen für einen der fünf Themenkomplexe der Movin’On 2019: Bei der diesjährigen Auflage stehen CO2-Reduktion und Luftqualität, multimodaler Stadtverkehr und die Gesellschaft, innovative Technologien, Gütertransport und Multimodalität sowie die Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt.    

Insgesamt erhielten 40 junge Unternehmen aus einer Auswahl von 250 Bewerbern die Gelegenheit, ihre Ideen und Kreationen vorzustellen und einem breiten Publikum zu präsentieren. Das Angebotsspektrum reicht dabei von autonomen Shuttlefahrzeugen und Micromobilen überwasserstoffbetriebene Monorail-Züge und Airtaxis bis zur digitalen Anwendung für Carsharing.

Um trotz stetig steigender Bevölkerungszahlen in den urbanen Ballungsräumen und Megacitys die Luftqualität in der City zu erhalten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren, befassen sich zahlreiche Start-ups mit den Verkehrsproblemen der Zukunft. Das Unternehmen WattPark hat eine Applikation und eine Ladesäule für Sharing-Anwendungen entwickelt, mit denen sich das eigene Auto, aber auch Fahrräder oder Roller buchen, teilen und vermieten lassen. BreezoMeter erfasst lokal Daten zur Luftqualität und Pollenbelastung und wertet diese den persönlichen Bedürfnissen des Nutzers entsprechend aus. Viele Unternehmen sind dabei auf durchdachte Detaillösungen spezialisiert: sei es zu vorausschauender Batterieanalyse oder Blockchain-Anwendungen für smartes Reisen. Rool´in hat mit dem Sun-E ein leistungsstarkes E-Bike entwickelt, dessen Rahmen und Vorderrad mit Photovoltaikzellen verkleidet sind. Dadurch lässt sich die ebenfalls im Rahmen integrierte Lithium-Ion-Batterie unterwegs immer wieder laden.

Sechs Milliarden Menschen werden bis 2045 voraussichtlich in städtischen Ballungsräumen leben. Unabdingbar ist dabei der Wandel der Mobilität zur Dienstleistung. Das Spektrum an Lösungen reichte dabei vom dreirädrigen Pedelec von VeloMetro, das automobilen Komfort mit dem Fahrvergnügen eines Fahrrads vereint, bis zum wasserstoffbetriebenen Monorail-Spacetrain, der mit 500 km/h in einer Röhre den Fernverkehr entlasten soll. Einen anderen Weg wählte das französische Esprit-Projekt: Bis zu acht leichte Elektroquads können im Stadtverkehr zu einem platzsparenden Zug gekoppelt werden, der so den städtischen Nahverkehr ergänzt. Jede Einheit kann dann die letzte Wegstrecke wieder unabhängig zurücklegen.

Aber auch der Warentransport wurde neu gedacht: Von der End-to-End-Logistik für den Güterverkehr über weite Strecken bis zur Lieferung auf der „letzten Meile“ zum Endkunden. Am oberen Ende der Geschwindigkeitsskala setzt der Hyperloop-Zug Transpod an, der Waren mit bis zu 1.220 km/h(!) durch eine Niedervakuum-Röhre transportieren könnte. Dabei würde zum Beispiel der Warentransfer zwischen Berlin und München noch 40 Minuten dauern. Auch der Hyperloop-Zug Hyper Poland zielt auf den Highspeed-Transport – bindet aber dabei in drei Stufen das bereits existierende Schienennetz mit ein, um die enormen Investitionskosten zu staffeln.

Einen ganz anderen Weg schlägt das schienenbasierte Liefersystem Magway ein, das in handlichen Transportbehältern Waren sicher, nachhaltig und effizient zum Kunden liefert. Der auf der Movin’On ausgestellte autonome, vernetzte und rein elektrische Großraumtransporter T-Pod von Einride zeigt, wie der emissionsfreie und effiziente Warentransport im Stadtverkehr der Zukunft aussieht. Der erstmals in Schweden eingesetzte Transporter bewegt auf drei Achsen mit insgesamt zehn Michelin X-Multi-Lkw-Reifen die Waren sicher zu ihren Empfängern.

Was bedeutet das?

Einmal mehr konnte Michelin mit der Movin’On Zeichen setzen und bot ein spannendes Plenum für künftigen Transport.

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