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Movin’On 2019: Daten als Basis für neue Verkehrssysteme

Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge bis hin zur KI-gesteuerten Mobilität sind auf neue Technologien angewiesen und die Grundlage für die Lösung der Transportprobleme.

Auf der Movin'On gab es spannende Locations für allerlei Diskussionen. | Foto: Michelin
Auf der Movin'On gab es spannende Locations für allerlei Diskussionen. | Foto: Michelin
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Gregor Soller

Die Frage, wie ab dem Jahr 2021 – dem Startjahr der automatisierten Pkw-Roadmap – autonome Fahrzeuge gemeinsam mit älteren, nicht vernetzten Autos interagieren können, verlangt nach innovativen Lösungen.

Der Datenverwaltung und -auswertung, der Entwicklung von digitalen Anwendungen und Techniklösungen widmen sich Unternehmen wie nervtech, Carrobot und Denver Technologies, die auf der Movin’On ihre Lösungen vorstellen. Das chinesische Unternehmen Carrobot zeigt beispielsweise ein mit wenigen Handgriffen nachrüstbares, großformatiges Head-up-Display, das fahrrelevante Daten überträgt und per Sprachbefehl gesteuert werden kann.

Und da Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Abfall- und Emissionsvermeidung immer stärker in den Fokus der Wirtschaft rücken, gewinnt das regenerative System der Kreislaufwirtschaft stetig an Bedeutung. Auf der Movin’On zeigen mehrere junge Unternehmen ihre Lösungen für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, Kohlendioxidspeicherung und den Wasserstofftransport. Einen völlig neuen Batterietyp präsentiert das US-amerikanische Unternehmen EnZinc: Die zinkbasierten Energiespeicher bieten die gleiche Leistung wie moderne Li-Ion-Batterien, erreichen vergleichbare Ladezyklen und lassen sich zudem mit deutlich geringerem Energieaufwand recyceln. Weiterer Vorteil: Der weltweit in großen Mengen verfügbare Rohstoff Zink lässt sich deutlich einfacher und nachhaltiger gewinnen als das deutlich seltener vorhandene Lithium.

Was bedeutet das?

Im Mittelpunkt des diesjährigen Gipfeltreffens für nachhaltige Mobilität Movin’On im kanadischen Montreal standen multimodale Ökosysteme: Drei Tage lang befassten sich auf dem von Michelin unterstützten Event 5.000 Fachleute, Führungskräfte und Spezialisten unter dem Motto „Solutions for Multimodal Ecosystems“ mit den fünf Themenschwerpunkten CO2-Reduktion und Luftqualität, Multimodaler Stadtverkehr und die Gesellschaft, Innovative Technologien, Gütertransport und Multimodalität sowie Kreislaufwirtschaft. Dabei konnte man spannende Eindrücke gewinnen, manche revolutionär, andere eher evolutionär. Man darf gespannt sein, was davon den Weg in die Realität finden wird.

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