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Mobilitätsanalyse: Hamburg kooperiert mit Wunder Mobility

Das Mobility-Tech-Unternehmen Wunder Mobility betreibt mit der Stadt Hamburg das deutschlandweit erste Projekt zu einer umfassenden digitalen Dokumentation, Analyse und Planung neuer Mobilitätsdienstleistungen im urbanen Raum.

Mit der Software von Wunder Mobility möchte Hamburg zum Vorreiter in Sachen alternative Mobilität werden. | Foto: Julia Solonina/Unsplash
Mit der Software von Wunder Mobility möchte Hamburg zum Vorreiter in Sachen alternative Mobilität werden. | Foto: Julia Solonina/Unsplash
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Gregor Soller

Hamburg möchte den Wandel des urbanen Verkehrs vorantreiben und hier im Idealfall eine Vorreiterrolle einnehmen. Dafür wurde ein neues Analysekonzept aus der Taufe gehoben. Man startete in Kooperation mit Wunder Mobility die erste Plattform zur Visualisierung neuer Mobilitätsangebote. Ziel ist es, ein tiefergehendes Verständnis für das Zusammenspiel neuer Mobilitätsangebote und der bestehenden Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen.  Basierend auf diesen Erkenntnissen sollen dann Lösungen für eine effizientere Mobilität in der Stadt zu entwickelt werden.

 

Den Auftakt für das Projekt macht die Dokumentation und Analyse der Nutzung von elektrischen Tretrollern. Seit Juli 2019 bieten in der Hansestadt vier Anbieter je bis zu 800 dieser Sharing-Scooter an. Dabei haben sich Stadt und Anbieter auf gemeinsame Spielregeln für deren Bereitstellung verständigt. Im Rahmen dieser Übereinkunft übermitteln die Betreiber der Stadt detaillierte Informationen zur Nutzung ihrer Fahrzeuge. Wunder Mobility liefert dazu die Softwarelösung zur Aufbereitung, Auswertung und Visualisierung der Informationen. So kann man die Stadt Hamburg mit Daten und Erfahrungen unterstützen. Die Plattform soll den verantwortlichen Stellen in Stadt- und Verkehrsplanung relevante Informationen zur Nutzung der neuen Dienste jederzeit aktuell zugänglich machen.

Auf diese Art optimiert und beschleunigt Hamburg auch die Kommunikation mit den Betreibern. Außerdem lassen sich mithilfe der Plattform neue Angebote sinnvoll in andere Mobilitätskonzepte integrieren. Darüber hinaus kann man Entscheidungen zum Um- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf Grundlage valider Daten treffen. So sollen sich mögliche Probleme identifizieren lassen. Außerdem erleichtert es, praktikable Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen und durch umweltfreundliche Mobilitätslösungen die Lebensqualität in Hamburg weiter zu erhöhen. Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility, erklärt dazu:

„Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Mobilität ein Gemeinschaftsprojekt ist. Die Vernetzung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Partner spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die neue Plattform wird daher in Zukunft die Möglichkeit bieten, neben E-Tretrollern auch andere Mobilitätsdienstleistungen wie Car-, Roller-, Fahrrad- und Ridesharing-Dienste zu erfassen. Die Kooperation mit der Stadt gibt uns allen die Möglichkeit, Mobilität ganzheitlich zu begreifen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.”    

Was bedeutet das?

Mit der Software-Plattform bietet Wunder Mobility für Städte eine Möglichkeit, diverse Daten alternativer Mobilität zu erfassen, auszuwerten und für weitere Planungen einzusetzen. Ein Tool, das es massiv erleichtert, verschiedenste Anbieter zusammenzubringen und auf deren Datengrundlage sinnvoll weiter zu planen.

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