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Mobile World Congress 2019: Seat stellt Fahrzeug für urbane Mobilität vor

Seat geht in Barcelona eigene Wege: Ein neues Modell soll Impulse für urbane Mikromobilität setzen.

Starke Ansage: Seat zeigt in Barcelona seinen Beitrag zum Thema urbane Mikromobilität. | Foto: Seat
Starke Ansage: Seat zeigt in Barcelona seinen Beitrag zum Thema urbane Mikromobilität. | Foto: Seat
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Gregor Soller

Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der Seat S.A., wird das als komplette „Mobilitätsplattform“ entwickelte Konzeptfahrzeug auf der Pressekonferenz am Montag, den 25. Februar, präsentieren. Die ersten Schritte zur Umsetzung seiner Strategie ging Seat aber bereits bereits mit der Einführung des SEAT eXS-Kickscooters mit Segway-Antrieb, der vergangenen November auf den Markt kam und weiter eine wichtige Rolle beim Auftritt von Seat auf der Messe spielen wird. Luca de Meo will reagieren: „Wir müssen neue Mobilitätsplattformen managen und anbieten können, die in den Städten der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen werden.“

Seat präsentiert auf dem „MWC“ weitere Themen: Im Rahmen des Projekts 5G Barcelona, das die katalanische Hauptstadt als eine der Vorreiterstädte Europas für 5G-Technologie positionieren möchte, werden Saet und Telefónica mit dem Pilottest „5G Connected Car“ beginnen. Als erster Schritt in Richtung kollaboratives autonomes Fahren ermöglicht diese Initiative die Kommunikation eines Fahrzeugs mit der umgebenden Infrastruktur und anderen Fahrzeugen. Auch die Teams von XMOBA und Metropolis:Lab werden auf dem MWC vertreten sein: Die zwei unabhängigen Unternehmen des Seat Konzerns haben sich der Entwicklung intelligenter Lösungen zur Förderung urbaner Mobilität verschrieben.

Besucher können sich am Stand von Seat zudem über die Fortschritte bei „Bus on Demand“ informieren. Das Projekt möchte die Effizienz des öffentlichen Nahverkehrs durch einen Service verbessern, der auf den Bedarf der Benutzer abgestimmt ist. Auch zu der Ride-Sharing-Initiative, über die sich Pendler in Fahrgemeinschaften zusammenschließen können, gibt es aktuelle Neuigkeiten. Beide Lösungen treten dieses Jahr in die nächste Phase ein und werden in der Stadt Barcelona verfügbar sein. Außerdem nimmt Seat erneut an 4 Years From Now (4YFN) teil, dem internationalen Technologie-Event für Gründer und Start-ups, bei dem das Unternehmen Kontakte zu den innovativsten Talenten der Messe herstellen möchte. Bei den Gesprächen wird die spanische VW-Tochter verschiedene Aktivitäten organisieren, um die Aufmerksamkeit auf seine aktuellen Projekte und Herausforderungen zu lenken und auf diese Weise die begabten Nachwuchskräfte anzuziehen, die es für diese Aufgaben benötigt.

Das Projekt „Start4big“ wurde dagegen von Aigües de Barcelona, Caixabank, Naturgy, Seat und Telefónica ins Leben gerufen und ist die erste sektorübergreifende digitale Initiative auf der Suche nach etablierten internationalen Start-ups zur Entwicklung disruptiver Pilotprogramme, die auf die Verbesserung der Kundenerfahrung ausgerichtet ist. Vertreter von Start4big werden sich mit Gründern über die Herausforderungen austauschen, denen sich die Initiative stellen möchte. Das Ziel: Sie für eine Mitwirkung an den anstehenden Innovationsschüben zu begeistern.

Was bedeutet das?

Die „disruptiven“ Umbrüche in Sachen neuer Mobilität müssen sich gerade im Infrastrukturbereich zwangsweise auch auf sehr regionale Projekte fokussieren. Und da kann Seat in Barcelona ganz groß auffahren, weitgehend losgelöst vom übrigen VW-Konzern, der in dieser Hinsicht ebenfalls eher sehr lokal und regional "start-upt": Mit Moia über VW Nutzfahrzeuge in Hannover und Hamburg, mit der Gläsernen Fabrik in Dresden, mit Porsche in Weissach oder mit Skoda in Prag. So oder so ist der „MCW“ in Barcelona mittlerweile einer der „Places to be“ und hat sich als wichtige Messe auch im Mobilitätskalender etabliert.

 

 

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