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Mobile World Congress 2019: Daimler digitalisiert

Beim Mobile World Congress rücken Mercedes-Benz und die konzernübergreifende Initiative DigitalLife@Daimler strategische Partnerschaften für die digitale Transformation in den Fokus.

Daimler präsentiert neben den aktuellsten Pkw samt der digitalen Systeme auch einen Digitalisierungs-"Campus". | Foto: Daimler
Daimler präsentiert neben den aktuellsten Pkw samt der digitalen Systeme auch einen Digitalisierungs-"Campus". | Foto: Daimler
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Gregor Soller

Auch Daimler fährt in Barcelona groß auf und präsentiert Technologien und Innovationen aus unterschiedlichen Bereichen: dazu gehört die Big-Data-Plattform eXtollo, die Daimler auf Basis von Microsoft Azure entwickelt hat, und zukünftige Mobility Solutions für den Bus. Präsentiert werden außerdem das CLA Coupé, das seine Europapremiere feiert, der neue Mercedes-Benz EQC sowie der neue Mercedes-Benz Actros. Am 25. Februar treten Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, sowie Satya Nadella, CEO von Microsoft, gemeinsam auf. Zetsche treibt die Digitalisierung seit jeher voran:

  „Digitalisierung ist für uns mehr als Nullen und Einsen. Es ist auch ein Mindset. Eine offene Unternehmenskultur gehört für uns genauso zur digitalen Transformation wie innovative Ideen und neue Produkte.“

Und dazu gehört seit kurzem die Öffnung des Konzerns nach außen: Damit wächst zugleich die Bedeutung neuer Partnerschaften. Beispielhaft dafür steht die Zusammenarbeit der Daimler AG mit Microsoft beim Aufbau der globalen Big-Data-Plattform eXtollo. Dahinter steht die erste Cloud-basierte Lösung zur Auswertung großer Datenmengen auf Basis von Microsofts Cloud- und Datenplattform Azure, die den hohen Sicherheitsanforderungen des Automobilunternehmens genügt. Big-Data-Analysen kommen beispielsweise in der Fahrzeugwartung und -entwicklung zum Einsatz. Der neue Cloud-Dienst erleichtert Daimler-Mitarbeitern den schnellen und ortsunabhängigen Datenaustausch. Das Unternehmen kann den Zugang zu den Daten selbst kontrollieren und verschlüsseln.

 An Bord des EQC können Besucher unter anderem die neueste Generation des Multimediasystems MBUX – Mercedes Benz User Experience Ergänzend steht ein MBUX-Demonstrator bereit. Das innovative Bediensystem wird später auch zur Serienausstattung des CLA Coupé gehören. Eigens für den Messeauftritt wurde der CLA mit einem anderen Highlight ausgestattet: einer neuen Gaming-Applikation. Sie ermöglicht einen Ausblick auf das Fahrerlebnis von morgen. Denn dank autonomem Fahren wird in Zukunft an Bord eines Autos mehr Zeit sein, Entertainment-Angebote zu nutzen.

Aber auch bei den Trucks legt Daimler nach: Auffälligste Highlights des neuen Actros sind das Spiegelkamerasystem „MirrorCam“, das eine optimale Sicht ermöglicht, sowie das intuitiv bedienbare Multimedia-Cockpit im Interieur. Die wichtigste und spektakulärste Neuerung des Schwergewichts ist der Active Drive Assist. Mit ihm bringt Mercedes-Benz Trucks das teilautomatisierte Fahren in Serie. Der neue Active Drive Assist kann selbstständig bremsen, Gas geben und lenken. Zur Ausstattung gehört auch das Mercedes-Benz Truck App Portal des Telematik-Anbieters Fleetboard. Apps wie der Fleetboard Driver erleichtern die Arbeit des Fahrers und sind im Multimedia-Cockpit nutzbar.

Verbindendes Element im Zentrum des Messestandes ist der sogenannte „Campus“. Er bietet Innovationen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen der Daimler AG eine Bühne. Viele der hier vorgestellten Projekte, darunter die Big-Data-Plattform eXtollo, profitieren von neuen Formen der Kooperation. Indem Daimler Neuheiten zum Teil vor ihrer Serienreife präsentiert, geht das Unternehmen frühzeitig in einen Dialog mit Partnern und Kunden. Dieses Vorgehen unterstreicht die Überzeugung, dass Innovationen den Bedürfnissen der Menschen folgen müssen und nicht umgekehrt.

Was bedeutet das?

DigitalLife@Daimler soll die digitale Transformation in allen Geschäftsfeldern fördern und treibt digitale Themen auf integrierte Weise und bereichsübergreifend voran. Wobei man beachten muss, dass auch hier mit zahlreichen Einzelprojekten gestartet wird, die erst über die Jahre ein „großes Ganzes“ ergeben werden. Es wird spannend sein zu sehen, welche Ideen und Konzepte Erfolg haben werden.

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