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Mobile World Congress 2018: Daimler Financial Services will Avatare nutzen

Digitaler Avatar „Sarah“ soll künstliche und emotionale Intelligenz für ein neues Mobilitätserlebnis verbinden.

"Sarah" soll besser beraten als ein schnöder Sprachassistent. | Foto: Daimler
"Sarah" soll besser beraten als ein schnöder Sprachassistent. | Foto: Daimler
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Gregor Soller

Daimler will künftig Avatare nutzen: Beim Mobile World Congress in Barcelona präsentiert Daimler Financial Services das Konzept 'Sarah', einen digitalen Avatar. Ähnlich wie ein persönlicher Concierge wird 'Sarah' dem Kunden als digitaler Touchpoint dienen. Weil das Finanzierungs- und Mobilitätsportfolio immer individueller und vielseitiger wird, verändert sich auch die Steuerung des Kunden und dessen Reise durch die Angebotswelt.

Udo Neumann, Chief Information Officer (CIO) von Daimler Financial Services will dazu  künstliche und emotionale Intelligenz vereinen: „Ein digitaler Avatar wie 'Sarah' dient in unserem Ökosystem für Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen als Schnittstelle zum Kunden. Wir schaffen damit ein noch nie dagewesenes Mobilitätserlebnis.“ Benedikt Schell, Chief Experience Officer (CXO) und Vorstandsmitglied bei Daimler Financial Services führt dazu aus: „Heute beginnen rund 80 % der Käufe online. Und genau dort - am ersten Kontaktpunkt - werden wir datengetriebene Empathie nutzen und eine auf jeden einzelnen Nutzer zugeschnittene Kundenerfahrung garantieren.“ Anders als reine Sprachassistenten kann 'Sarah' darüber hinaus auch mittels Gesichtsfelderkennung nonverbale Daten des Kunden in Echtzeit erfassen. Neumann ergänzt dazu: „Ein selbstständig lernender und emotional intelligenter, digitaler Avatar wird einen Paradigmenwechsel in unserem Service bewirken. Digitale Avatare werden in der Lage sein, zu lernen, unser Umfeld zu verstehen und eine emotionale Verbindung zu uns aufzubauen, indem sie uns in verschiedenen Bereichen des Lebens unterstützen."

Daimler Financial Services ist der erste Finanzdienstleister eines Premium-Automobilherstellers, der mit Soul Machines zusammenarbeitet. Das neuseeländische Hightech-Unternehmen mit Sitz in Auckland folgt neuen Ansätzen, die auf der Arbeit des Experten für animierte Technologie, Dr. Mark Sagar, aufbauen.

Was bedeutet das?

Daimler will den schnöden Sprachassistenten durch den Avatar „Sarah“ ersetzen. Der soll nicht nur passgenaue Dienstleistungen wie Autofinanzierung, Leasing, Versicherungen, Carsharing oder Ride-Hailing bereitstellen, sondern auch emotionale Intelligenz bieten. Das sollte für mehr Kundenzufriedenheit sorgen.

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