Mini: Ab 2031 nur noch elektrisch

Für die Marke Mini hat BMW ein konkretes Verbrenner-Ausstiegsdatum kommuniziert: 2025 soll der letzte neue Benziner an den Start gehen, der turnusmäßig bis 2031 im Programm bleiben wird.

Mit dem Cooper SE hat Mini bereits einen Stromer im Programm. | Foto: Mini
Mit dem Cooper SE hat Mini bereits einen Stromer im Programm. | Foto: Mini
Gregor Soller

Bei Mini zieht BMW den „Verbrenner-Stecker“: Ab 2031 sollen nur noch vollelektrische Modelle der Marke produziert werden, Verbrenner und Plug-in-Hybride sollen ab da keine mehr produziert werden. Aktuell hat die Marke den in Oxford gebauten Mini Cooper SE als rein elektrisches Modell und den Countryman als Plug-in-Hybrid im Angebot - alle anderen Modelle fahren mit Verbrennern. 2020 hat die Marke gut 292.000 Autos abgesetzt, davon elf Prozent mit Hybrid- und sechs Prozent mit reinem E-Antrieb, Tendenz steigend. 2023 soll ein im Werk Leipzig montierter rein elektrischer Countryman die aktuellen SUV beerben, während mit dem chinesischen Partner Great Wall in China ein kompakter Stromer entwickelt wird, der entweder zusätzlich ins Programm kommt oder den aktuellen Kompakten aus Oxford zur Seite gestellt wird.

Über weitere Modelle kann allenfalls spekuliert werden: Es war sowohl angedacht, bei Great Wall ein kleineres Modell als den aktuellen „Standard-Mini“ zu bauen, außerdem stand ein Kompakt-SUV unterhalb des Countryman im Raum. Eine eher ungewisse Zukunft haben dagegen der Kombi Clubman und die viertürige Version des Basis-Mini. 2027 soll bereits die Hälfte des weltweiten Mini-Absatzes mit E-Modellen erzielt werden.

Was bedeutet das?

Mit steigenden Akkukapazitäten und wenig Langstrecke kann die Marke Mini schnell zu einer reinen E-Marke umgebaut werden. Nachdem die aktuellen Modelle in den üblichen Zyklen schon aufgegleist sind, zieht BMW 2031 den Stecker. Eine absolut nachvollziehbare und sinnvolle Entscheidung.

Printer Friendly, PDF & Email