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MILES: Weitere 1.000 ID.3 und bis 2025 zur Hälfte elektrisch

Bis 2025 soll die Hälfte der Sharing-Autos vollelektrisch fahren, ruft der Carsharer als Ziel aus. Ein weiterer Schritt ist schon mal die Einflottung weiterer 1.000 Modelle vom Typ VW ID.3. Strategische Partnerschaft mit der Stadt Hamburg soll helfen.

Mehr Strom: Trotz des höheren Betriebsaufwands und Kosten will der Carsharer aus Berlin den E-Anteil deutlich ausbauen. | Foto: MILES
Mehr Strom: Trotz des höheren Betriebsaufwands und Kosten will der Carsharer aus Berlin den E-Anteil deutlich ausbauen. | Foto: MILES
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Johannes Reichel

Der unabhängige Carsharing-Dienst MILES will seinen Elektroanteil weitern steigern und hat die Einflottung weiterer 1.000 Volkswagen ID.3 angekündigt. Damit erhöhe sich der Anteil elektrischer Fahrzeuge an der Gesamtflotte auf rund 25 Prozent, als Zielmarke bis 2025 hat der Provider 50 Prozent ausgerufen. Damit liege man um ein vielfaches über dem Privatanteil von reinen E-Fahrzeugen, der aktuell bei 1,3 Prozent liegt. Die neuen Fahrzeuge werden hauptsächlich in Hamburg anmietbar sein. Grund ist eine strategische Partnerschaft mit der Stadt.

Strategische Vereinbarung mit Hamburg

Anfang Oktober 2022 beschloss man in der Hansestadt eine Kooperation mit den Carsharing-Anbietern, um den Anteil der E-Flotten einerseits und die Anzahl verfügbarer Ladesäulen andererseits signifikant zu erhöhen. Damals lag der E-Anteil von MILES in Hamburg bei 20 Prozent. Seitdem ist er bereits auf über 50 Prozent gestiegen. Die konsequente Elektrifizierung sei ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie - nicht nur in Hamburg.

"Unser Ziel ist es, in 2025 deutschlandweit einen Elektrofahrzeuganteil von 50 Prozent zu erreichen und damit unsere Vorreiterrolle in Deutschland weiter auszubauen. Eine vollständige E-Flotte wäre zwar schon jetzt ökologisch wünschenswert, derzeit aber noch nicht wirtschaftlich nachhaltig. Zudem bremsen der angespannte Neuwagenmarkt im Bereich E-Fahrzeuge und der Wegfall der Bundesumweltprämie für Carsharingflotten den Elektrifizierungsprozess”, erklärte Oliver Mackprang, CEO MILES.

Der Betrieb von Elektrofahrzeugen ist für Carsharing-Anbieter aufwendiger und die damit verbundenen Kosten entsprechend höher, legt der Anbieter zum Hintergrund dar. Das liege einerseits daran, dass mehr Personal für das Lademanagement benötigt wird und sich längere Ausfallzeiten beim Laden ergeben. Zudem sind die Preise für E-Fahrzeuge derzeit noch höher als die für Verbrennerfahrzeuge. Darüber hinaus schränkten begrenzte Reichweiten bestimmte Nutzungsszenarien für die Kund:innen ein.

Der Anbieter sieht sich sei dem Start im Jahr 2016 auf dem Weg zu einem Mobilitätsanbieter. Neben Carsharing hat das Berliner Unternehmen in insgesamt 13 Städten darüber hinaus Tages- und Langzeitmieten sowie deutschlandweit Auto-Abos im Portfolio. Von einem Kilometer bis zu 24 Monaten steht ein Fahrzeug zur Miete zur Verfügung.

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