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Miles startet auch in Frankfurt durch - zum Teil elektrisch

Auch in der Main-Metropole gibt es jetzt das unabhängige Free-Floating-Car-Sharing. Auch die kostenfreien Transfers in andere Miles-Städte sind möglich. Elektrisch fährt man mit dem VW ID.3.

Geteilte Mobilität ist doppelte Mobilität: Miles setzt wieder nach und erweitert sein Angebot um Frankfurt am Main. Neben dem VW Polo kommen auch ID.3 zum Einsatz. | Foto: Miles
Geteilte Mobilität ist doppelte Mobilität: Miles setzt wieder nach und erweitert sein Angebot um Frankfurt am Main. Neben dem VW Polo kommen auch ID.3 zum Einsatz. | Foto: Miles
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Johannes Reichel

Der stationsunabhängige Carsharing-Anbieter Miles hat seinen Service nun auch in Frankfurt am Main gestartet, mit einer Flotte von rund 200 Fahrzeugen. Eine Erweiterung des Fuhrparks ist noch im Laufe des Jahres geplant. Das Angebot ist wie gewohnt ein stationsunabhängiges (Free Floating), bei dem die Fahrzeuge überall im Geschäftsgebiet angemietet und abgestellt werden können. Die Geschäftsfläche in Frankfurt umfasst zum Start rund 61 Quadratkilometer. In der App lassen sich über die interaktive Karte verfügbare Fahrzeuge finden, reservieren und anmieten. Zwischenstopps sind ebenfalls möglich.

"Carsharing bietet einen wichtigen Baustein in der Mobilität der Menschen, die sich gegen den Besitz eines eigenen Autos entscheiden, aber trotzdem hin und wieder ein Auto benötigen", wirbt Oliver Mackprang, CEO.

Eine Vergrößerung des Bediengebiets werde im Zusammenhang mit einer angedachten neuen Regulierung seitens der Stadt Frankfurt angestrebt. Die Idee sei eine monatliche Parkpauschale pro Auto, die an die Größe des Bediengebiets gekoppelt ist: Je größer das Gebiet, desto geringer die Pauschale. Bis dahin entrichten stationsunabhängige Anbieter die Parkgebühren über eine digitale Parkuhr.
 

Vom VW Polo über ID.3 bis zum Transporter

Die Fahrzeugflotte umfasst Kleinwagen wie den VW Polo und den elektrischen ID.3, Mittelklassewagen wie den Audi A4 Avant sowie Transporter. Besonderheit sind wie aus anderen Städten gewohnt die MILES Charity Autos. Diese speziell gekennzeichneten Fahrzeuge spenden alle Einnahmen aus Fahrten an lokale Organisationen, die regelmäßig wechseln. Für das zweite Halbjahr 2024 gehen die Spenden an die Organisation Kinderhelden.

Die Abrechnung erfolgt nach gefahrenen Kilometern, daneben gibt es Tarife von 3 Stunden bis zu 30 Tage. Alle Preisoptionen sind in der App einsehbar. Einwegfahrten in andere deutsche Miles-Städte sind möglich, zum Beispiel nach Köln, Stuttgart oder München. Da Stuttgart in die gleiche Region fällt, fallen keine zusätzlichen Transferkosten an. Ab August kann man auch zum Flughafen Frankfurt fahren und dort das Fahrzeug abstellen. Rund zehn Parkplätze stehen zur Verfügung.

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