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Michelin Movin‘On 2019: Interaktiv in die Zukunft blicken

Michelins Movin‘On-Festival erweist sich wieder als spannendes, gut organisiertes Event mit reichlich Interaktion.

Schon der Transport wurde gut gelöst: Shuttlestation zum Festival. | Foto: Ch. Eckert
Schon der Transport wurde gut gelöst: Shuttlestation zum Festival. | Foto: Ch. Eckert
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Christian Eckert

Schon das Gelände beeindruckt: Movin‘On findet auf einem Ex-Industriegebiet statt und diskutiert inmitten von Backsteinbauten über die neue Ära der Mobilität und die Herausforderungen und Probleme des Klimawandels. Dazu kommen viele interaktive Stationen mit Workshops, Labs, “brain dates” bei denen vor Ort Lösungen, Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Wichtig: Man sieht das Bestreben, den Präsentationen und Diskussionen tatsächlich auch Taten folgen zu lassen. Auch gelungen: Die spannende Mischung an Vortragenden und Panellists aus allen Bereichen, die mit Mobilität zu tun haben (Infrastruktur, Architektur, Stadtplanung, Innovation, Venture Capital, Technologies, ….)

Bereits zur Eröffnung sprachen fünf Doktoranden aus unterschiedlichen Gebieten, alle aus der Generation Y - denn diese Generation wird den Impact des Klimawandels am Stärksten spüren und auch hier war klar festzustellen: Für diese Generation geht alles nicht schnell genug, “wir” haben keine Zeit mehr zu verlieren, denn der Klimawandel ist real. Dabei sollten alle Doktoranden den Begriff „sustainable mobility“ in drei Begriffen zusammenfassen: Darunter waren efficiency, science, commitment, transparency, agility, clean, healthy. Alles positive Begrifflichkeiten mit sozialem Hintergrund.

Interessant war auch der Ansatz von Doktorandin Aisha Issa, die aufzeigte, wie Food und Mobilität zusammenhängen, während Doktorand Sylla Maldini im Bereich Immobilien forscht: Sein Ziel ist es, künftig Verkehr generell wieder zu vermeiden, dass die Menschen erst gar nicht mehr reisen müssen. Eine völlig andere Perspektive bot Doktorand Yannick Roy, der im Bereich Neuro-Science forscht: Er erklärte, dass man durch die Fortschritte in der Gentechnik erstmals vor der Möglichkeit stünde,sich sozusagen selbst zu erfinden und auch – im positiven Sinne – manipulieren. Deshalb sollte man diese faszinierenden und sehr fortschrittlichen Technologien nutzen, um Mobilität “more convenient” und nachhaltiger zu gestalten. Die fünfte Doktorandin, Alline Zanette forscht im Bereich “supply chain” und widmete sich einmal mehr der Frage, wie das Management von Warenhandel optimiert werden kann, um Mobilität effizienter und damit Nachhaltiger zu gestalten.

Michelins CEO Jean-Dominique Senard packte Erkenntnisse und Forderungen geschickt zusammen: Er forderte trotz mehr Mobilität weniger impact und betonte, dass die neuen Herausforderungen nur zu meistern sind, wenn alle gemeinsam zusammenarbeiten – deshalb stand das Event auch unter dem Slogan: „From Ambition to Action.“

Was bedeutet das?

Auch Michelin macht deutlich: Die Zeit der Konzepte ist vorbei – es muss etwas passieren – ganz im Sinne des „Movin-on“-Mottos.

 

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